Zu Hause eine Macht

Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Mit 12:0 und einer Tordifferenz von plus 41 rangieren die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach derzeit auf Platz zwei in der Tabelle nur ein Tor hinter Spitzenreiter Darmstadt. Während sich die Abwehr mit nur 101 Gegentreffern bislang überragend präsentiert hat, zeigt man im Angriff immer wieder mal Schwächephasen. Allerding gibt gerade die Schlussphase des Spiels gegen Egelsbach Hoffnung, dass die HSG dieses Manko auch bald ausmerzen kann.

Unterzahl gut überstanden

Diesen Eindruck hat auch Trainerin Kata Feldmann: „Die zahlreichen Phasen des Unterzahlspiels – insgesamt zehn, teilweise völlig einseitige Zeitstrafen – wurden sehr gut überstanden. Die Mädels, geführt von einer starken Alina Sauer und in der Abwehr unterstützt von einer überragenden Anne Mottl, haben bis zum Schluss gekämpft und in den letzten zehn Minuten einen Erste-Sahne-Handball präsentiert.“

Wie weit die HSG-Frauen in ihrer Entwicklung wirklich sind, wird sich am kommenden Samstag um 18.15 in Alsbach zeigten, wenn man in der Melibokusschule beim Tus Zwingenberg zu Gast ist. Die Gastgeberinnen haben bislang ebenfalls eine starke Runde gespielt, mussten sich aber am vergangenen Sonntag überraschend der HSG Fürth/ Krumbach geschlagen geben. „Zwingenberg ist zu Hause eine Macht. Hier haben wir uns bislang immer schwergetan. Wenn wir diese Partie erfolgreich gestalten wollen, muss schon alles stimmen. Doch wie sich unsere Mannschaft in den letzten Wochen gerade auch im Hinblick auf Einsatzwille und mannschaftliche Geschlossenheit gesteigert hat, macht mich zuversichtlich, dass wir auch gegen Zwingenberg bestehen können“, sagte HSG-Mannschaftbetreuer Siegfried Röth.

Zwingenbergs Coach Giuseppe D´Amico kennt die Überwälderinnen ganz genau und wird sich etwas überlegen, um die Feldmann-Truppe aus dem Tritt zu bringen. th