Einen gelungenen Saisonabschluss feierten die Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Vor erstaunlich vielen Zuschauern entschied die Feldmann- Truppe das Derby in der Bezirksoberliga gegen die HSG Fürth/ Krumbach klar mit 32:23 für sich. Durch diesen Sieg belegen die Überwälderinnen in der Abschlusstabelle nun Platz vier – damit konnte man nach den ersten Rundenspielen nicht unbedingt rechnen.

Allerdings sah es zu Beginn der Partie nicht nach einem klaren Erfolg für die Gastgeberinnen aus. Die Überwälderinnen gingen zwar schnell durch einen Treffer von Lea Nikisch mit 1:0 in Führung, doch Elena Weber mit drei Treffern sowie Lisa Unrath drehten die Partie zum 4:1 für die Gäste. HSG-Trainerin Kata Feldmann sah sich schon nach acht Minuten gezwungen, eine Auszeit zu nehmen, um ihre Mädchen wieder in die Spur zu bringen. Wie die folgenden Minuten zeigten, hatte die HSG-Trainerin die richtigen Worte gefunden. Stefanie Schmitt mit zwei verwandelten Siebenmetern, Selin Büyükodabasi zweimal per Tempogegenstoß sowie Alina Sauer, Elli Kaufmann und Lea Nikisch sorgten beim 8:6-Zwischenstand für etwas Entspannung bei den Gastgeberinnen. Jetzt sah sich Gästetrainer Steffen Zahn genötigt, seiner Truppe eine Auszeit zu verordnen. Doch so richtig konnten seine Spielerinnen die Partie nicht wenden. Bis zum 11:10 blieben die Fürtherinnen zwar auf Tuchfühlung, doch eine weitere Temposteigerung brachte die Gastgeberinnen beim 16:12 erstmals mit vier Toren in Front. Elena Weber sorgte mit zwei Treffern in den letzten Minuten der ersten Halbzeit allerdings dafür, dass die Partie beim 16:14-Pausenstand weiterhin spannend blieb. Nach der Pause kam die Feldmann-Truppe zunächst besser ins Spiel. Lena Mottl, Laura Dietrich und Alina Sauer schafften beim 21:16 erstmals einen Fünf-Tore-Vorsprung. Stark war die Leistung der Gastgeberinnen in Schlussphase der Partie. Nach dem 25:20-Zwischenstand in der 45. Minute drehte die Mannschaft von Kata Feldmann nochmals auf und kam teilweise mit schön herausgespielten Toren zum 30:20 nach 55 Minuten. Diesen Vorsprung ließen die Gastgeberinnen nicht mehr nehmen und feierten so ausgelassen den Derbysieg.

Trotzdem gab es nach der Partie noch einige Wermutstropfen. So wurden mit Elena Kaufmann, Alina Sauer, Svenja Vogel und Janina Bauer vier Spielerinnen verabschiedet, die schon seit Kindertagen an aktiv im Überwald Handball gespielt haben. Auch von Trainerin Katarzyna Feldmann musste sich HSG-Frauenabteilungsleiter Christian Binder verabschieden.
HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach: Etzel, Berghegger, Sauer (5), Kunkel (1), Büyükodabasi (6), T. Jöst (1), Dürr, Mottl (3), Schmitt (4/1), Lammer, Nikisch (2), K. Jöst (1), Dietrich (6), Kaufmann (3).
HSG Fürth/Krumbach: Emig, Haag, E. Weber (9/4), Niklas (2), Unrath (5), A. Weber, Berg, Helferich (2), Krämer, Bauer, Dingeldein (5). th

Sturmlauf der HSG-Frauen nach der Pause

Sechs Tore steuerte sie beim 28:21-Erfolg der Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach gegen die TGS Walldorf II bei. Damit schoben sich die Überwälderinnen an den Gästen vorbei auf Platz vier der Bezirksoberliga. Die Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach haben ihre Chance, die Runde in der Bezirksoberliga auf Platz vier abzuschließen, gewahrt. Am Sonntagnachmittag besiegte die Truppe von Trainerin Katarzyna Feldmann die bislang auf Platz vier stehende TGS Walldorf überraschend deutlich mit 28:21 Toren. Durch diesen Erfolg haben sich die Überwälderinnen nun vor die TGS in der Tabelle geschoben. Allerdings hat Walldorf noch ein Spiel weniger ausgetragen und kann mit zwei Siegen in den zwei noch ausstehenden Spielen wieder an der HSG vorbeiziehen.

Es war schon „Sommerhandball“ was beide Teams zumindest in Durchgang eins boten. Die Gäste aus Walldorf traten überraschend schwach auf und hielten den Ball lange in ihren Reihen. Die Abwehr der HSG ließ sich dadurch immer wieder einschläfern, sodass die Gäste die Partie bis zur 20. Minute offen halten konnten. Nach dem 2:2 folgte eine starke Phase der Überwälderinnen und Johanna Eder, Selin Büyükodabasi und Stefanie Schmitt bauten die HSG-Führung auf 7:3 aus. Doch Walldorf ließ sich nicht abschütteln und kam auf 7:9 heran. Erst ein energischer Endspurt am Ende der ersten Halbzeit mit Treffern von Sauer, Nikisch und Schmitt sorgte für eine beruhigende 14:10-Halbzeitführung.

Deutlich zielstrebiger und vor allem viel schneller im Umschaltspiel agierte die HSG dann in Durchgang zwei. Besonders zwischen der 40. und 55. Minute hatte die HSG einen richtig guten Lauf. Das 18:13 durch Lena Mottl war der Startschuss für einen Zwischenspurt zum 22:14, das die Vorentscheidung bedeutete. Bis zur 52 Minute hatten die Gastgeberinnen ihre Führung gar auf 27:18 ausgebaut und die 30-Tore-Marke schien zu fallen. Doch eine Auszeit von Walldorf bremste den HSG-Sturmlauf, sodass es am Ende „nur“ zum 28:21 Sieg reichte.
HSG: Etzel, Berghegger, Sauer (6), Kunkel (1), Büyükodabasi (6), T. Jöst (1), Dürr (1), Mottl (2), Schmitt (6/4), Lammer, Nikisch (2), K. Jöst, Eder (3), Kaufmann. th

Erbach feiert Klassenerhalt Siedelsbrunn/Wald-Michelbach,
Nichts wurde es mit dem von den Verantwortlichen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach ausgegeben Kampf um Platz vier in der Frauenhandball-Bezirksoberliga. Schon am Freitagabend bekamen die Hoffnungen der HSG einen empfindlichen Dämpfer. Die Feldmann-Truppe unterlag dem SV Erbach im Nachholspiel mit 20:23. Während Erbach verbissen kämpfte und mit dem Sieg den Klassenerhalt endgültig geschafft hat, ließ die HSG in einigen Szenen die letzte Entschlossenheit vermissen. SVE-Coach Jozef Skandik hatte seine Mannschaft vor allem auf Alina Sauer und Steffi Schmitt eingestellt. Zwar konnte diese Duo zusammen 16 Treffer erzielen und damit mehr als 75 Prozent der Tore, doch konnten sich die anderen Spielerinnen fast nie richtig in Szene setzten. Zudem stand die Defensive nicht gut und somit kam man überhaupt nicht in den Tempogegenstoß. So führte die HSG nur einmal beim Stand von 3:4 nach acht Minuten. Die Gastgeberinnen drehten das Spiel jedoch und gingen über die Zwischenstände von 6:4 und 7:5 mit 16:12 in die Pause. Die HSG gab sich zwar nie geschlagen, konnte das Spiel aber nicht entscheidend drehen. Beim 18:20 in er 45. Minute war noch alles drin, doch wenn man in den restlichen 15 Minuten nur zwei Tore wirft, kann man kein Spiel gewinnen, selbst wenn dem Gegner nur drei Treffer gelangen.

„Das Spiel haben wir in der ersten Halbzeit in der Abwehr verloren – eigentlich da, wo unsere Stärke liegt. Die Mädels waren nicht zu 100 Prozent da. In der zweiten Halbzeit stand die Abwehr sehr gut, und vor allem Linda Berghegger zeigte eine starke Leistung im Tor“, meinte Trainerin Kata Feldmann.
HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach: Etzel, Berghegger, A. Sauer (6/1), Kunkel (1), Büyükodabasi (1), Dürr, L. Mottl (1), Schmitt (10), Lammer, Nikisch, Jöst, Dietrich, Eder (1), Kaufmann. th

Zwei Spiele in drei Tagen
Gleich zweimal müssen die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach an diesem Wochenende ran. Zunächst steht heute Abend um 19.30 Uhr das Nachholspiel beim SV Erbach an. Die HSG hat sich durch den Sieg gegen Gersprenztal wieder bis auf einen Punkt an den vierten Tabellenplatz herangekämpft. Nun heißt es, diese gute Ausgangsposition zu festigen. Obwohl beide Gegner hinter der HSG in der Tabelle rangieren, werden die Aufgaben nicht einfach werden. Der SV Erbach hat zwar vier Punkte Vorsprung auf den vorletzten Tabellenplatz, ist aber noch nicht alle Sorgen los.

Mit einem Punktgewinn am Freitag gegen Siedelsbrunn würde sich der SVE aller Abstiegssorgen entledigen. Der ehemalige HSG-Trainer Jozef Skandik wird sicherlich tief in die Trickkiste greifen, um den Gästen ein Bein zu stellen. Doch auch die Überwälderinnen wollen unbedingt mit einem Sieg ein erfolgreiches Wochenende einleiten.

Nach einem Tag Pause steht am Sonntag (14 Uhr) bei der FSG Gernsheim/Biblis die nächste Aufgabe an. Dieser Gegner steht auf den vorletzten Tabellenplatz t unter Druck. Von hinten kommt die neuformierte HSG Dornheim immer näher und ist bis auf zwei Punkte heran. Da diese Saison wohl zwei Mannschaften absteigen werden, ist auch der vorletzte Platz ein Abstiegsplatz. Um einen dieser beiden Plätze am Saisonende zu verlassen, benötigt die FSG jeden Punkt. Gerade in Heimspielen muss man diese Punkte holen. „Ich erwarte in Gernsheim eine FSG, die um jeden Ball und jeden Zentimeter Hallenboden kämpfen wird. Wenn wir da nicht voll konzentriert dagegenhalten, wird es schwer. Wenn unser Team allerdings sein Potenzial abruft, sehe ich gute Chancen, dass wir auch aus dem Ried als Sieger heimkehren“, sagte HSG-Pressewart Siegfried.

Noch auf der Trainersuche
Personell tut sich bei der HSG derzeit nicht viel, sodass Trainerin Kata Feldmann auf die zuletzt siegreiche Mannschaft zurückgreifen kann. Eine Baustelle haben die Verantwortlichen der HSG allerdings noch offen. Ein Nachfolger für Trainerin Feldmann ist immer noch nicht gefunden. Hier gerät die HSG immer mehr unter Zugzwang. th

Büyükodabasi und Sauer torhungrig
Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Einen geruhsamen und zumindest in der ersten Halbzeit abwechslungsreichen Handballnachmittag erlebten die Fans der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach im Spiel der Frauen-Bezirksoberliga gegen die FSG Gersprenztal. Die Überwälderinnen gestalteten die Partie gegen den Tabellenzehnten bis auf die Anfangsphase sehr überlegen. Zunächst jedoch war es noch auf Spiel auf Augenhöhe. Die Gastgeberinnen legten zwar zum 2:2 und 4:2 vor, doch Gersprenztal lies sich nicht abschütteln. Die HSG-Abwehr war immer einen Schritt zu spät dran und kassierte schon in der frühen Phase des Spiels drei Zeitstrafen. Die Gäste nutzten die Überzahlsituation geschickt aus und glichen zum 4:4 aus.

Doch mit zunehmender Spieldauer wurde die Abwehrarbeit besser und die Gäste fanden kaum noch Lücken. Effektiv spielte die Feldmann-Truppe dann auch im Angriff. Vor allem Alina Sauer traf aus allen Lagen. Hinzu kamen die Tore durch die schnelle Selin Büyükodabasi per Tempogegenstoß. Fast im Alleingang machten beide aus dem 4:4 innerhalb von 15 Minuten ein 11:4. Stefanie Schmitt schraubte mit einem Hattrick beim 15:5 den Vorsprung auf zehn Tore.

Zur Pause führte der Tabellenfünfte klar mit 18:8. Da Gersprenztal auch in der zweiten Halbzeit sehr wenig einfiel, plätscherte das Spiel so vor sich hin, beim 21:8 war die Partie entschieden. Trainerin Kata Feldmann nutzte den zweiten Durchgang für einige personelle Experimente, sodass der Spielfluss etwas dahin war.
HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach: Etzel, Berghegger, A. Sauer (8), Kunkel (2), Büyükodabasi (4), Jöst, Dürr, Mottl, Schmitt (7/2), Lammer (1), Nikisch (4), Jöst (1), Eder, Kaufmann

Platz vier wieder möglich für die HSG

Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Nach dem wichtigen Sieg gegen die HSG Langen können die Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/ Wald-Michelbach die restlichen fünf Spiele in der Bezirksoberliga recht entspannt angehen. Aus dem vorderen Mittelfeld der Tabelle heraus könnte man sogar noch einen Angriff auf Platz vier starten. Die Ausgangslage ist nicht schlecht. Noch vier Mal spielt man gegen Mannschaften aus dem hinteren Teil der Tabelle und auch den derzeitigen Tabellenvierten, die TGS Walldorf II, hat man in Wald-Michelbach zu Gast. Doch zunächst müssen die Hausaufgaben gemacht werden. Die HSG erwartet am Sonntag (17.30) die FSG Gersprenztal.

Für die Gäste ist jedes Spiel ein Endspiel um den Klassenerhalt. Durch die unglückliche Situation in der Ober- bzw. Landesliga wird es wohl zwei Absteiger aus der Bezirksoberliga geben. Die Mannschaften auf den Plätzen neun, zehn und elf trennt nur ein Punkt, und auch Schlusslicht Dornheim hat sich noch nicht aufgegeben und versucht mit seiner „alten Garde“ alles, um die Klasse zu halten. „Ich erwarte ein sehr kampfbetontes Spiel. Gersprenztal wird alles geben. Hier müssen wir wie schon gegen Langen voll dagegenhalten“, sagte HSG-Pressewart Siegfried Röth. th

Es passt nicht mehr zusammen
Siedelsbrunn/Wald-Michelbach, 21.03.2018

Marco Schilling 17.03.2018 OZS Frauenhandball. HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach (blau) – HSG Langen / Kata Feldmann und die Spielerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach kommen nicht mehr auf einen Nenner, deshalb wird die Trainerin den Bezirksoberligisten am Saisonende verlassen. Ein Nachfolger wird noch gesucht. Die bisherige Trainerin Kata Feldmann der Frauen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach wird ihren Vertrag beim Handball-Bezirksoberligisten nicht über das Saisonende hinaus verlängern. Der Hauptgrund dafür ist die polarisierende Einstellung zum Handball. Wenn es nach Kata Feldmann ginge, würde sie am liebsten dreimal die Woche mit dem Team arbeiten, um an den Wochenenden eine sehenswerte Leistung bei den Mädels abrufen zu können. Am Ende des Tages, vor allem im zweiten Jahr war sie froh, wenn von 18 Spielerinnen zumindest zehn im Training waren.
Andere Vorstellungen
Trotz intensiver Bemühungen von Mannschaftsbetreuer Christian Binder und auch von Teilen der Mannschaft möchte Feldmann sich treu bleiben: „Meine Vorstellungen von Handball und vor allem die Einstellung zum Training, Vorbereitungsphase und Spiel decken sich leider nicht mit dem Großteil der Spielerinnen. Mir ist klar, dass meine Ansprüche in dieser Hinsicht hoch, vielleicht zu hoch für die Bezirksoberliga sind, doch möchte ich hier keine Abstriche machen. Vor allem nicht, wenn ich sehe, welches Potenzial in der Mannschaft steckt“, sagte Feldmann und fügte an: „Die Zeit in Wald-Michelbach war sehr lehrreich, ich habe unheimlich gerne mit der Mannschaft zusammengearbeitet, sofern sie dazu bereit war. Es war nicht immer einfach, aber, einfach kann jeder.“ Der Abschied werde ihr sehr schwer fallen.
Für die HSG beginnt nun die schwierige Suche nach einem Nachfolger. „Wir haben zwar schon einige Gespräche geführt, aber im Moment können wir noch keine Lösung präsentieren. Ich hoffe, dass wir dies in den nächsten Wochen hinbekommen“, sagte Binder.
Mit Kraftakt das Spiel gedreht
Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Einen wichtigen 21:19-Heimsieg konnten die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/ Wald-Michelbach am Samstagabend gegen die HSG Langen verbuchen. Bedingt durch die Gefahr, dass eventuell zwei Mannschaften aus der Landesliga in die Bezirksoberliga Darmstadt absteigen können, bekam diese Begegnung eine besondere Note. Langen, derzeit noch auf dem vorletzten Tabellenplatz stehend, hätte im Falle eines Sieges bis auf zwei Punkte an die HSG herankommen können und somit die Überwälderinnen selbst noch einmal in Bedrängnis bringen können.
Somit entwickelte sich ein sehr kampfbetontes, mitunter aber eher verkrampftes Spiel. Die Begegnung war zwar nicht gerade ein Handballleckerbissen, sondern lebte in erste Linie von der Spannung. Den Gastgeberinnen gelang schnell das 1:0 durch Anne Kunkel, doch dann war zunächst Flaute im Angriffsspiel der HSG. Es dauerte bis zur 11. Spielminute, ehe Selin Büyükodabasi der zweite Treffer zum 2:3 gelang. Anschließend konnte sich bis zur 20. Minute beim Stand von 5:5 kein Team mehr Vorteile verschaffen. Dann kam allerdings die stärkste Phase der Überwälderinnen, in der sie innerhalb von nur fünf Minuten den Vorsprung auf 10:6 ausbauten. Mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit hätte man den Vorsprung bis zur Pause sogar noch ausbauen können. Doch wurden klare Chancen vertan und Langen schaffte es auf der Gegenseite, auf 8:10 heranzukommen.
Auch nach einer Viertelstunde in der zweiten Halbzeit schienen die Gastgeberinnen das Spiel im Griff zu haben, denn man führte mit 15:12. Doch wie gewonnen, so zerronnen. Langen ließ sich nicht abschütteln und drehte die Partie. Beim 18:19 (52) aus Sicht der Überwälderinnen sah es gar nicht gut aus. Torhüterin Rabea Etzel hielt mit einigen guten Aktionen, darunter einem gehaltenen Siebenmeter, ihr Team im Spiel. Die Zuschauer kamen so zumindest in Sachen Spannung auf ihre Kosten. Mit einem Kraftakt drehte die Feldmann-Truppe das Spiel wieder zu ihren Gunsten. Die starke Lena Mottl erzielte zunächst den Ausgleich. Auch die Zweiminutenstrafe gegen die treffsichere Stefanie Schmitt (sechs Tore) überstand man ohne Gegentreffer. Am Ende war es dann Alina Sauer, die die Nerven behielt und die beiden entscheidenden Treffer zum umjubelten 21:19-Sieg landete. th
HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach: Etzel, Berghegger, A. Sauer (4/1), Kunkel (3), Büyükodabasi (2), Mottl (3), Schmitt (6/1), Lammer, Nikisch, Jöst, Eder (2), Kaufmann (1).
HSG-Frauen hoffen auf die Trendwende Siedelsbrunn/Wald-
Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. 2:8 Punkte sind die magere Ausbeute der der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach aus den letzten fünf Spielen in der Frauenhandball-Bezirksoberliga. Haben die Überwälderinnen bislang ihr Augenmerk immer mehr in Richtung vorderes Mittelfeld gerichtet und wollten zumindest die Nummer vier sein, muss man nach dieser schwarzen Serie nach unten schauen. Langen, selbst Dornheim haben gepunktet und die Luft wird dünner. Zwar beträgt der Vorsprung vor Dornheim und damit auf den ersten Abstiegsplatz immer noch acht Punkte, doch Langen bzw. Gersprenztal haben derzeit auch schon zehn Punkte auf dem Konto, also nur vier weniger als die HSG.
Ein Blick in die Landesliga zeigt, dass dort derzeit mit Zwingenberg und Pfungstadt noch zwei Mannschaften aus dem Bezirk Darmstadt abstiegsbedroht sind. Wenn beide absteigen, steigt auch die Zahl der Absteiger aus der Bezirksoberliga auf zwei an. Es wird also höchste Eisenbahn, dass die Überwälderinnen am Samstag (Anpfiff ist bereits um 18.30 Uhr) wieder einmal einen Sieg gegen die HSG Langen einfahren. In der Vorrunde brachte das Spiel gegen Langen die Wende und eine Serie von sechs Siegen in Folge für die HSG.
„Ich erwarte am Samstag eine ganz andere Einstellung der Mannschaft als in Egelsbach. Wir müssen mit einem unbedingten Siegeswillen in dieses Spiel gehen und dies auch körperlich dem Gegner und den Zuschauern zeigen. Wenn uns dies gelingt, sind die Chancen für einen doppelten Punktgewinn gegeben“, sagte HSG-Mannschaftsbetreuer Siegfried Röth. th
Chancenverwertung nur bei 43 Prozent
Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Eigentlich wollten die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach eine Revanche für die Heimniederlage gegen die SG Egelsbach und ihren vierten Tabellenplatz absichern. Doch beide Vorhaben gingen deutlich daneben. Die Überwälderinnen verloren in Egelsbach klar mit 16:22 und mussten somit die SG und die TGS Walldorf in der Tabelle vorbeiziehen lassen und sind auf Platz sechs abgerutscht.
Ein Blick auf das Halbzeitergebnis (7:8) und das Endergebnis zeigen deutlich, woran die Niederlage festzumachen ist. „Mit nur 16 Treffern kannst du kein Spiel in der Bezirksoberliga gewinnen. Eine Chancenauswertung von nur 43 Prozent ist einfach viel zu wenig, um erfolgreich zu sein“, sagte eine frustrierte HSG-Trainerin Kata Feldmann.
Schon die Vorbereitung auf das Spiel lief alles andere als rund. Die Trainingseinheiten waren wegen Krankheit oder aus beruflichen Gründen nur schwach besucht und einige Spielerinnen waren stark angeschlagen mitgefahren. So fanden die Überwälderinnen nie richtig ins Spiel und konnten den Kampf nicht annehmen. Trotzdem blieb die HSG zumindest bis zur Halbzeit noch auf Tuchfühlung. Auch im ersten Teil von Halbzeit zwei war die HSG bis zum 10:12 dabei. Doch dann bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung immer weiter aus – beim 17:1 war eine Vorentscheidung gefallen. Feldmann versuchte alles, um das Spiel noch einmal zu drehen. Zunächst agierte man mit einer offenen Abwehr, dann wurde die siebte Feldspielerin gebracht, doch das alles half nichts. Die Überwälderinnen waren nicht in der Lage, das Spiel zu gestalten. th
HSG Siedelsbr./WaldMichelbach: Etzel – Berghegger, A. Sauer (2), Kunkel, Büyükodabasi (2), Lammer, Mottl (2), Schmitt (6/3), Nikisch (1), Jöst, Eder (1), Kaufmann (2).
Dem Tabellenführer lange Paroli geboten

[caption id="attachment_1186" align="alignnone" width="352"] OZS . Rabea Etzel in Aktion

Rabea Etzel entschärfte einige Würfe der TGB Darmstadt.
Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. 45 Minuten sahen die Zuschauer in der Wald-Michelbacher Sporthalle ein durchaus ansprechendes Frauenhandballspiel. Die HSG hatte den bislang noch ungeschlagenen Bezirksoberliga-Tabellenführer TGB Darmstadt zu Gast und bot dem großen Favoriten bis in die Schlussphase Paroli. Zwar war Darmstadt die spielbestimmende Mannschaft und führte während der gesamten Spielzeit, doch wussten auch die Frauen der HSG trotz der 29:29-Niederlage zu gefallen.

Über weite Strecken ging die HSG das Tempo von Darmstadt mit und überzeugte auch mit der kämpferischen Einstellung. So führte die Spitzenreiter nach 20 Minuten nur mit 11:8 und sah sich zu einer Auszeit gezwungen. Diese fruchtete dann vor allem in den letzten Minuten der ersten Halbzeit. Die Gastgeberinnen ließen in der Konzentration nach und erlaubten sich einige technische Fehler. Darmstadt nutzte diese Nachlässigkeiten im Stile einer Spitzenmannschaft eiskalt aus und schaffte mit einem 5:0-Lauf das 17:10 und somit eine Vorentscheidung. Doch die Überwälderinnen leisteten zumindest in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit erbitterten Widerstand. Rabea Etzel, konnte einige Würfe von Darmstadt entschärfen und im Angriffe netze vor allem Alina Sauer immer wieder ein. So kamen die Gastgeberinnen wieder bis auf 19:22 heran. Doch leider konnte die Feldmann-Truppe das Niveau nicht halten. Darmstadt rührte in der Abwehr mächtig Beton an, sodass die HSG einfach kein Durchkommen mehr fand. Schlecht vorbereitete Würfe und technische Fehler auf Seiten der HSG nutzte Darmstadt nun wieder konsequent aus. So siegte der Tabellenführer am Ende verdient, wenn auch der Erfolg um vier bis fünf Tore zu hoch ausfiel.

„Wenn wir diese Leistung in den kommenden Spielen gegen die Mannschaften aus dem Mittelfeld der Tabelle bringen können, sehe ich diesen Begegnungen sehr positiv entgegen“, sagte HSG Pressewart Siegfried Röth.
HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach: Berghegger, Etzel, Rabea- A. Sauer (11/6), Kunkel (2), Büyükodabasi, Mottl, Schmitt (1), Nikisch (1), Jöst, Eder, Kaufmann.

Mehr Widerstand leisten

Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Nach dem schweren Auswärtsspiel in Weiterstadt steht für die Frauen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach am Sonntag das nächste Hammerspiel im Terminkalender der Handball-Bezirksoberliga. Die HSG-Frauen empfangen am Sonntag um 17.30 Uhr in der Wald-Michelbacher Halle die TGB Darmstadt. Die Gäste kommen als Tabellenführer in den Überwald, der sich bislang noch keine Blöße gegeben hat und noch null Minuspunkte auf dem Konto hat. Vor drei Jahren aus der A-Klasse aufgestiegen, hat sich das Team aus der Heinerstadt in den letzten Jahren immer weiter entwickelt und ist schon im letzten Jahr nur ganz knapp durch ein Unentschieden im letzten Saisonspiel am Aufstieg gescheitert. In diesem Jahr allerdings dürfte niemand die TGB auf dem Weg in die Landesliga aufhalten können. Auch gegen die ärgsten Verfolger aus Crumstadt und Weiterstadt konnte sich Darmstadt klar durchsetzen. Zudem bekommt Crumstadt am Rundenende noch drei Punkte wegen fehlender Schiedsrichter aberkannt. Die Gäste sind also klarer Favorit. Doch wehrlos will sich die HSG ihrem Schicksal nicht ergeben. „Wir wollen mehr Widerstand leisten als im Vorspiel. So einfach dürfen wir es Darmstadt nicht mehr machen. Dazu müssen wir aber von Beginn an hellwach sein. Wir müssen viel Druck in der Abwehr ausüben und vorne die Abschlüsse geduldig vorbereiten“, fordert HSG-Trainerin Kata Feldmann. In der letzten Saison schaffte eine stark ersatzgeschwächte HSG eine kleine Sensation, als sie das Heimspiel für sich entscheiden konnte und auch im Rückspiel den Siegestreffer von Darmstadt erst nach dem Schlusspfiff kassierte. th

Für die Gäste gibt es nichts zu holen
Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Den erwartet schweren Stand hatte die Frauenmannschaft der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach bei der 19:28-Niederlage in Weiterstadt. Der Tabellendritte der Frauenhandball-Bezirksoberliga spielt eine starke Saison und konnte bis auf zwei Ausnahmen in allen Spielen überzeugen.

Die Frauen aus dem Überwald erwischten einen denkbar schlechten Stand und lagen schon nach fünf Minuten mit 2:7 zurück. Gerade in der Abwehr hielt sich die Mannschaft von Trainerin Feldmann nicht an die Vorgaben. Die Spielerinnen agierten zu brav, waren in vielen Fällen zu spät an ihren Gegenspielerinnen und hatten zu diesem Zeitpunkt den Kampf einfach nicht angenommen. Nach einer Auszeit wurde die Spielweise besser. Die Mannschaft zeigte ein ganz anderes Gesicht. Man agierte selbstbewusster und spielte nun auch aggressiv in der Deckung.

Nach Treffern von Johanna Eder und Selin Büyükodabasi war die HSG beim 5:7 wieder im Spiel. Allerdings besitzt Weiterstadt eine starke Mannschaft, bei der jede Spielerin torgefährlich ist und die jeden Fehler des Gegners ausnutzt. So führten die Gastgeberinnen zur Pause beim 15:10 wieder mit fünf Treffern.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit versucht es die HSG mit einer kurzen Deckung gegen Sonja Zorenc und offensiver Abwehr gegen die Außenspielerinnen. Ein Konzept, das phasenweise richtig gut funktionierte. Eine Wende konnten die Überwälderinnen dem Spiel aber nicht mehr geben. Dazu war die Chancenauswertung im Angriff (nur 40 Prozent) zu schlecht. Hinzu kamen immer wieder kurze Aussetzer, die Weiterstadt eiskalt zu Toren ausnutze. So gewann Weiterstadt verdient, wenn auch der Sieg etwas zu hoch ausgefallen ist.
HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach: Etzel – A. Sauer (6), Kunkel (1), Büyükodabasi (2), C. Sauer (1), Mottl (1), Schmitt (3), Nikisch, Jöst, Eder (5), Kaufmann. th

Schnell nach vorne gespielt
Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Einen klaren Start-Ziel-Sieg feierte die Frauenmannschaft der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach in der Handball-Bezirksoberliga. Mit 28:20 fiel der Erfolg zwar hoch aus, hätte aber bei etwas mehr Konzentration der Gastgeberinnen noch deutlicher ausfallen können. Die Gäste von der HSG Dornheim/Groß-Gerau hatten über die 60 Minuten nicht den Hauch einer Chance.

Die Mannschaft von Trainerin Kata Feldmann begann sehr konzentriert. So ließ man in der Abwehr wenig zu und spielte schnell nach vorne. Die Folge war eine deutliche 9:2-Führung schon nach 18 Spielminuten. Vor allem Selin Büyükodabasi und Johanna Eder konnten sich bis zu diesem Zeitpunkt immer wieder gut in Szene setzen. Dornheim reagierte mit eine Auszeit und kam etwas besser ins Spiel, ohne jedoch die Wende zu schaffen. Der Vorsprung der Überwälderinnen blieb konstant bei sechs und mehr Treffern. So auch zur Halbzeit, als die HSG mit 16:10 führte.

Die einzige Schwächephase des Spiels erlaubten sich die Gastgeberinnen zu Beginn der zweiten Halbzeit. „In dieser Phase haben wir im Angriff leider zu viele Chancen liegen lassen und so Dornheim zurück ins Spiel geholt“, sagte HSG-Pressewart Siegfried Röth. Stefanie Schmitt, Alina Sauer sowie Lea Nikisch beendeten dann jedoch die acht torlosen Minuten der Heimmannschaft und zerstörten so Dornheims Hoffnung, dem Spiel eine Wende zu geben. Als Anne Reise in der 50. Minute einen Tempogegenstoß zum 22:16 abschloss, war die Partie gelaufen. Das Spiel hatte nun keine großen Höhepunkte mehr, und am Sieg für die Feldmann-Sieben gab es keine Zweifel. Die HSG gefiel durch eine geschlossene solide Mannschaftsleistung. Gut schlug sich Torfrau Linda Berghegger, die als A-Jugendliche erstmals komplett ein Spiel bei den Frauen bestritt. th
HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach: Berghegger – A. Sauer (6/1), Kunkel (1), Büyükodabasi (4), C. Sauer, Mottl, Schmitt (6), Lammer, Nikisch (3), Jöst, Eder (7), Kaufmann

Starke Leistung wird nicht belohnt Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Trotz einer sehr guten Leistung mussten sich die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach am Sonntagabend dem Tabellenzweiten aus Crumstadt knapp mit 26:28 geschlagen geben. Die Gastgeberinnen mussten mit Laura Dietrich, Svenja Vogel und Alina Sauer gleich auf drei Stammkräfte verzichten. So ging die Mannschaft doch verunsichert in die Partie gegen die spielstarken Gäste.

Die Verunsicherung war gerade in den Anfangsminuten deutlich zu spüren. Der Tabellenzweite überrumpelte die Gastgeberinnen regelrecht. So führte Crumstadt schnell mit 3:0 oder nach fünf Minuten mit 6:2. Den Zuschauern schwante Böses und so wurde teilweise nur noch über die Höhe der Niederlage spekuliert. Doch was zu diesem Zeitpunkt wie ein Schaulaufen der ESG aussah, entwickelte sich ab der 10. Minute beim Stand von 6:8 zu einem Spiel auf Augenhöhe. Die Feldmann-Truppe konnte ihre technischen Fehler abstellen, stand in der Abwehr nun stabil und spielte selbst zielbewusst in Richtung Tor. Bis zur Halbzeit kam die HSG bis auf einen Treffer (13:14) heran.

Auch gleich nach Wiederbeginn erwischte Crumstadt den besseren Start und erhöhte auf 17:13. Doch die HSG steckte nie auf und spielte einen selbstbewussten Handball. Immer wieder schien das Pendel endgültig zugunsten der Gäste auszuschlagen, doch die Überwälderinnen steckten sogar einen 21:25-Rückstand in der 50. Minute weg und waren beim 25:26 wieder dran (55.). Crumstadt sah sich zu einer Auszeit genötigt, welche auch prompt Wirkung zeigte. War die HSG bis zu diesem Zeitpunkt effektiv mit ihrer Chancenauswertung, so versagten der Feldmann-Truppe in der Schlussphase die Nerven. So vergaben die Gastgeberinnen in den letzten vier Minuten einen Siebenmeter und vier klare Einwurfmöglichkeiten. Die routinierte Crumstädter Mannschaft nahm diese Geschenke gerne an und spielte die Zeit herrunter. Am Ende verließen die HSG-Spielerinnen zwar als Verlierer die Halle, konnten auf ihre Leistung jedoch stolz sein. Viele Zuschauer sprachen sogar von der besten Saisonleistung. HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach: Etzel – Berghegger, Kunkel (4), Büyükodabasi (4), C. Sauer (4), Mottl (1), Schmitt (7/6), Lammer, Nikisch (2), Jöst, Eder (4), Kaufmann. th

Im Derby viele Fehler auf beiden Seiten

Fürth/Krumbach. Nur wenig Tore gab es im Derby in der Frauenhandball-Bezirksoberliga zwischen der HSG Fürth/Krumbach und der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach zu sehen, das die Gäste mit 17:14 (10:5) für sich entscheiden konnten. Damit wurden die Überwälderinnen trotz einiger Personalsorgen ihrer Favoritenstellung gerecht.

Fürths Trainer Steffen Zahn beobachtete bei seiner Sieben vor allem im Angriff erhebliche Defizite, freute sich auf der anderen Seite aber über die gute Abwehrleistung. Die Fürtherinnen leisteten sich in der Offensive eine Reihe technischer Fehler, die die Gäste konsequent ausnutzten, um schnelle Tempogegenstöße zu fahren, die mehrheitlich auch alle saßen.

Es dauerte bis zur 4. Minute, ehe das erste Tor fiel. Von da an lief es rund für die Überwälderinnen, die in der ersten Halbzeit immer wenigstens mit zwei Toren vorne lagen. „Wir haben immer wieder die falschen Entscheidungen getroffen“, erkannte Zahn bei seiner Offensive. „Wir waren zu nervös“, sagte Zahn, der die „teilweise zu aggressive Abwehr“ der Gäste kritisierte: „Da hätte der Schiedsrichter besser durchgreifen müssen.“ Zahn lobte Keeperin Samantha Haag und Lisa Unrath, die das Spiel geschickt lenkte.

„Es war ein Spiel auf eher schwachem Bezirksoberliga-Niveau, geprägt von vielen Fehler. Während den Gastgeberinnen teilweise die Klasse fehlte, um das Spiel für sich zu entscheiden, war es bei uns die mangelnde Chancenauswertung, die das Spiel prägte“, sagte Siedelsbrunns Betreuer Siegfried Röth. Schon im ersten Durchgang hätte seine Mannschaft höher als nur 10:5 führen müssen. Auch im zweiten Durchgang änderte sich daran nicht viel. Am Erfolg der Mannschaft von Trainerin Kata Feldmann habe es aber nie einen Zweifel gegeben. „Keine Feldspielerin konnte ihr Potenzial so richtig abrufen. Dagegen zeigte Torhüterin Rabea Etzel ihr wohl bestes Spiel im HSG-Trikot und hatte so maßgeblichen Anteil am Sieg“, meinte Röth. HSG Fürth/Krumbach: Haag, Emig – Elena Weber (5), Niklas (1), Unrath (1), Berg (2), Renner (2), Krämer (2), Dingeldein (1), Bauer, Helferich, Wolf, Alessa Weber. HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach: Etzel – Berghegger, A. Sauer (7/3), Kunkel (1), Büyükodabasi (4), C. Sauer (1), Mottl, Schmitt, Nikisch, Jöst, Eder (3), Kaufmann. jaz

Ohne Training geht es nicht

Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Die Siegesserie der der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach in der Frauenhandball-Bezirksoberliga ist beendet. Ausgerechnet beim Aufsteiger TGS Walldorf II verpassten es die HSG-Frauen, sich und dem Betreuerstab ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk zu machen. War in den letzten Spielen ein klarer Aufwärtstrend zu spüren und zu sehen, so war die Leistung bei der 16:23-Niederlage am Sonntag mehr als bescheiden.

HSG-Trainerin Kata Feldmann sieht die schlechte Vorbereitung auf das Spiel als einen Grund für den Rückfall: „Wir sind keine Mannschaft, die ohne Training ein Spiel gewinnt. Leider fehlten in den letzten beiden Trainingswochen viele Mädels im Training wegen Krankheit, Urlaub oder Lernen. Der Mannschaft hat die Spritzigkeit gefehlt, die wir uns normalerweise im Training und im Spiel am vergangenen Wochenende erarbeiten.“ So ist die Trainerin froh, dass es jetzt erst mal langsam in die Weihnachtspause geht. Sie hofft dann mit der kompletten Mannschaft am 4. Januar wieder voll in den Trainingsbetrieb einzusteigen. Hauptmanko in diesem schwachen Spiel war vor allem die schwache Chancenauswertung, die bei 34 Prozent lag. Bis zum 3:3 nach sieben Minuten war die Partie offen. Doch dann nahm sich der HSG-Angriff die erste Auszeit und die Gastgeberinnen bauten ihre Führung auf 8:4 aus. Mit 7:10 wurden die Seiten gewechselt.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb es bei der Abschlusschwäche der Gäste. Walldorf erhöhte schnell auf 14:9. Als die HSG nochmals auf 15:17 herankam, keimte Hoffnung auf. Trainerin Feldmann versuchte alles und brachte die siebte Feldspielerin. Doch mit zwei Toren innerhalb von nur einer Minute und dem 19:16-Zwischenstand stellten die Gastgeberinnen die Zeichen endgültig auf Sieg. Zum Schluss gab sich die HSG sogar auf und kassierte so eine vermeidbare saftige 16:23-Niederlage. HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach: Etzel, Berghegger, A. Sauer (5/1), Kunkel (1), Büyükodabasi (2), T. Jöst, Mottl, Schmitt, Nikisch (1), K. Jöst, Dietrich (4/3), Kaufmann. th

Mit einer Siegesserie in die Winterpause

Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach bestreiten am Sonntag (18 Uhr) beim starken Aufsteiger TSG Walldorf bereits ihr letztes Spiel des Jahres. Die TSG rangiert mit 6:8 Punkten auf Platz sechs. Vor allem mit den hohen Siegen gegen Langen und Dornheim konnte der Aufsteiger auf sich aufmerksam machen. Bei der Reserve des Oberligisten hängt vieles von der Mannschaftsaufstellung ab. In einigen Partien wirkten Spielerinnen aus der Oberliga mit, was sich in den Ergebnissen niederschlug. Dies könnte gegen die HSG durchaus auch der Fall sein, spielt das Oberligateam doch bereits um 16 Uhr ebenfalls in heimischer Halle. Doch egal wer auch spielt, die HSG will ihre Siegesserie fortsetzen und mit einem positiven Erlebnis in die Weihnachtspause gehen. Nach zuletzt 8:0 Punkten in Serie ist die HSG bis auf Platz vier.

„Wir haben uns zuletzt kontinuierlich gesteigert und sind auch stabiler geworden. Gerade im Spiel gegen Biblis haben wir den Gegner bis auf eine kleine Schwäche Mitte der ersten Halbzeit durchweg beherrscht und zwei sichere Punkte geholt. Wir fahren optimistisch nach Walldorf und wollen die zwei Punkte mit in den Odenwald nehmen“, sagte Siegfried Röth von der HSG. Für Trainerin Kata Feldmann stellte sich der Trainingsbetrieb in dieser Woche eher schwierig dar, da viele Spielerinnen krank waren oder für Klausuren lernen mussten. th

Homepage FSG Biblis Gernheim
Biblis/Gernsheim flattern die Nerven zu häufig

Ein paar technische Fehler zu viel und Nervenflattern, immer dann, wenn man dran war, sorgten für eine ärgerliche 24:29 (10:13)-Niederlage der FSG Biblis/Gernsheim im Bezirksoberliga-Auswärtsspiel bei der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. „Es ist kein Beinbruch, hier zu verlieren“, meinte FSG-Coach Sascha Köhl. „Aber es ist schade. Wir haben schon Leistungen diese Runde gezeigt, mit denen wir hier hätten gewinnen können.“

So aber zeigte sich Köhl als fairer Verlierer: „Siedelsbrunn war im Gegensatz zu uns auf einem konstant guten Niveau. Dadurch haben sie auch verdient die beiden Punkte bekommen.“

Es begann schon denkbar schlecht für die Ried-Handballerinnen, die nach 14 Minuten mit 4:10 zurücklagen. Bis dahin bekam die FSG keinen Zugriff in der Deckung und kassierte zudem einige Kontertore nach technischen Fehlern.

Schlechter Start

Dann aber fing sich Biblis/Gernsheim, legte einen 5:0-Lauf hin und war beim 9:10 durch Saskia Laudenbach vier Minuten vor der Pause wieder dran. Der Ausgleich wollte jedoch nicht gelingen, Siedelsbrunn erhöhte zur Pause auf 13:10 und nach dem Seitenwechsel auf 16:10 (33.). „Damit mussten wir wieder einem Rückstand hinterherlaufen“, ärgerte sich Köhl.

Beim 17:20 (44.) keimte dann erneut Hoffnung auf. Doch die Gastgeberinnen, die zuvor schon vier Siege in Folge feierten, ließen sich nicht beirren, legten das 25:18 vor, was neun Minuten vor der Schlusssirene die Entscheidung bedeutete. Durch die Niederlage im Odenwald ist Biblis/Gernsheim auf Position fünf mit nun 8:8 Punkten abgerutscht, musste Siedelsbrunn/Wald-Michelbach, das vor fünf Wochen noch Vorletzter war, den vierten Platz überlassen. „Auch wenn wir jetzt verloren haben, sind wir nach wie vor im Soll“, wollte Köhl die Niederlage bei den vor der Runde zu den Meisterschaftskandidaten gezählten Siedelsbrunnerinnen nicht überbewerten.

Zwei Spiele hat die FSG vor der Weihnachtspause noch: Nach dem kommenden spielfreien Wochenende geht es zu Hause gegen den Tabellenzweiten Crumstadt/Goddelau und am 16. Dezember zum SV Erbach, der Platz neun inne hat. Zwei Zähler sind aus diesen Begegnungen eingeplant, dann könnte man mit einem ausgeglichenen Punktekonto beruhigt ins neue Jahr wechseln.

HSG-Tore: Selin Büyükodabasi (7), Johanna Eder (6), Laura Dietrich (6/2), Alina Sauer (4/1), Lea Nikisch, Anne-Christin Kunkel (je 2), Carolin Sauer, Stefanie Schmitt (je 1).

FSG-Tore: Saskia Laudenbach (4), Sandra Schnellbach (4/4), Elma Drekovic, Lisa Kreimes, Lisa Argentino, Miriam Weil (je 3), Denise Neumann, Amina Drekovic (je 2). Quelle: Mannheimer Morgen

BA
Siedelsbrunn. Der Höhenflug der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach in der Frauenhandball-Bezirksoberliga setzt sich fort: Dank dem vierten Sieg in Folge haben sich die Überwälderinnen vom vorletzten auf den vierten Platz verbessert.

Dabei war der 29:24 (13:10)-Erfolg der beeindruckenste der letzten Wochen, schließlich wurde er gegen die FSG Biblis/Gernsheim und damit gegen einen Tabellennachbarn erzielt. „Siedelsbrunn hat auf einem konstant guten Niveau gespielt“, fand FSG-Coach Sascha Köhl. – HSG-Haupttorschützinnen: Selin Büyükodabasi (7), Johanna Eder (6), Laura Dietrich (6/2), Alina Sauer (4/1). – FSG-Haupttorschützinnen: Saskia Laudenbach (4), Sandra Schnellbach (4/4). mep

Die Serie hält auch zu Hause
Lea Nikisch (am Ball) erzielte zwei Tore für die HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach beim 29:24-Heimerfolg gegen die FSG Bibis/Gernsheim. Bild: Philipp Reimer

OZS . PR . Philipp Reimer . 26.11.2017 . 26_11_2017 . Handball. HSG Siedelsbrunn/W.-Michelb. – FSG Biblis . Lea Nikisch gegen Miriam Weil und Torhueterin Jessica Fuerst .

Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Die kleine Serie der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach in der Frauenhandball-Bezirksoberliga hält weiter an. Nach zuletzt drei Siegen in Serie in fremden Hallen konnte die Feldmann-Truppe auch in der Wald-Michelbacher Halle einen 29:24-Erfolg feiern. Im Duell zweier Mittelfeldmannschaften besiegte die HSG die FSG Biblis/Gernsheim am Ende doch recht klar mit 29:24. Durch diesen Sieg konnte die HSG gleichzeitig in der Tabelle weiteren Boden gut machen und steht nun schon auf Platz vier.

Die Gäste aus dem Ried gingen zwar mit 1:0 in Führung, doch die HSG konterte und lag durch Treffer von Alina Sauer, Lea Nikisch und Selin Büyükodabasi schnell mit 3:1 vorne. Die HSG zeigte sich hellwach und konnte einige Balle herausfangen, die in erster Linie von Selin Büyükodabasi per Tempogegenstoß sicher verwandelt wurden. So führte die Gastgeberinnen zwischenzeitlich mit 9:3 und zwangen Biblis zu einer Auszeit. Diese zeigte auf beiden Seiten Wirkung. Während Biblis besser ins Spiel kam, verlor die HSG etwas den Faden, und beim 10:9 nach 20 Minuten war die Partie wieder offen. Zum Glück fingen sich die Gastgeberinnen kurz vor der Pause wieder und konnten durch Treffer von Carolin Sauer, Büyükodabasi und Johanna Eder mit 13:10 in Führung gehen.

Wie schon zu Beginn des Spiels erwischte die HSG auch in der zweiten Halbzeit einen guten Start. Vor allem Laura Dietrich und Johanna Eder drehten in Durchgang zwei auf. Im Minutentakt baute die HSG ihre Führung auf 16:10 aus. Im Gegensatz zu den letzten Spielen erlaubte sich die HSG dieses Mal keinen großen Durchhänger. Zwar holte Biblis wieder drei Tore auf, doch in Gefahr geriet der HSG-Erfolg an diesem Abend nicht. Am Ende stand ein sicherer 29:24-Sieg für die HSG zu Buche, der bei etwas mehr Konzentration in der Schlussphase sogar noch höher hätte ausfallen können. „Dieses Spiel war wieder ein kleiner Schritt nach vorne. Wir haben viel Tempo gemacht und standen auch in der Abwehr recht gut. Es freut mich für die Mannschaft, dass sie sich mit diesen vier Siegen aus der Krise befreit hat. Leider sind wir am nächsten Sonntag spielfrei. Ich wäre liebe im Rhythmus geblieben. Doch mit der Leistung von heute können wir auch in Walldorf etwas holen“, sagte Trainerin Kata Feldmann. HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach: Etzel, Berghegger, A. Sauer (4/2), Kunkel (2), Büyükodabasi (7), C. Sauer (1), Bauer, Vogel, Schmitt (1), Nikisch (2), Jöst, Dietrich (6), Eder (6), Kaufmann. th

Odenwälder Zeitung

Räder sollen rundlaufen

Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Dreimal mussten die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach in den vergangenen drei Wochen auswärts antreten und dreimal konnten sie die Halle als Sieger verlassen. Diese Serie soll nun auch Sonntag (17.30 Uhr) im letzten Heimspiel des Jahres gegen die FSG Biblis/Gernsheim fortgesetzt werden.

Für die Gäste ist die Runde bisher sehr gut verlaufen. Mit 8:6 Punkten liegen die FSG derzeit einen Tabellenplatz vor der HSG. Bis auf die hohe Niederlage gegen die allerdings aufstrebende HSG Fürth/ Krumbach konnte die FSG sehr beachtliche Ergebnisse erzielten. Die Mannschaft um Spielführerin Alina Sauer sollte also gewarnt sein vor diesem unangenehmen Gegner.

„Wir müssen am Sonntag mehr zeigen als in Gersprenztal, vor allem dürfen wir uns keinen Hänger erlauben, wollen wir unseren zweiten Heimsieg unter Dach und Fach bringen“, sagte HSG-Pressewart Siegfried Röth. Trainerin Feldmann versucht, vor allem mehr Konstanz in das Spiel ihrer Mannschaft zu bringen. „Wir zeigen innerhalb eines Spieles zu viele unterschiedliche Gesichter. Erst beherrschen wir die Gegner, dann lassen wir sie ganz ohne Grund zurück ins Spiel kommen und müssen am Schluss viel Kraft und Nerven opfern, um als Sieger die Halle zu verlassen. Den Grund für diese Spielweise kann ich im Moment auch noch nicht richtig erkennen, aber wir haben an vielen kleinen Stellschrauben gedreht, damit in Zukunft die Räder wieder über 60 Minuten rundlaufen“, so die HSG-Trainerin.

Am Personal kann es derzeit nicht liegen, denn hier hat die HSG keine größeren Ausfälle zu beklagen. th

Sechs Punkte in drei Spielen

Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Die Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach konnten ihre kleine Serie in der Bezirksoberliga mit dem 27:25-Erfolg bei der FSG Gersprenztal auf drei Siege in Serie ausbauen. Bemerkenswert dabei ist sicherlich auch die Tatsache, dass die HSG alle drei Erfolge in fremder Halle holte. Die Feldmann-Truppe hat zudem einen Sprung auf Platz fünf in der Tabelle gemacht.

Die HSG zeigte ähnlich wie schon in Dornheim gerade in der ersten Halbzeit eine recht ansprechende Leistung. Wie zu erwarten, versuchten die Gastgeberinnen ihr langes Laufspiel mit viel Ballbesitz aufzuziehen. Die Überwälderinnen ließen sich aber gerade in der ersten Halbzeit nicht einschläfern und waren stets hellwach. Besonders Alina Sauer konnte in den ersten 15 Minuten die Akzente setzen und sorgte fast im Alleingang für die zwischenzeitliche 12:8-Führung. Als sich die Spielmacherin eine Auszeit gönnte, war es Laura Dietrich, die mit ihren knallharten Rückraumwürfen für die Tore sorgte. So führten die Überwälderinnen beim Pausenpfiff recht deutlich mit 17:13. So viele Treffer hatte die HSG in dieser Saison in einigen Spielen während eines ganzen Spiels noch nicht erzielen können. Die mitgereisten Fans waren mit der gezeigten Leistung zufrieden, obwohl die Chancenauswertung verbesserungswürdig war.

Zwar kamen die Gastgeberinnen nach der Pause etwas besser ins Spiel, aber die HSG hielt dagegen. Steffi Schmitt und Selin Büyükodabasi sorgten dafür, dass der Vorsprung bis zum 20:15 bzw. 24:20 nach 50 Minuten konstant blieb. Gersprenztal kämpfte verbissen und kam, gestützt auf eine nun starke Torhüterin, Tor um Tor heran. Dass das Spiel beim 24:22 nicht kippte, dafür sorgten Anne Reise mit einem Tempogegenstoß und Johanna Eder mit einem sehenswerten Treffer von Linksaußen. Als die gleiche Spielerin in der 58. Minute zum 27:24 traf, war die Partie entschieden.

„Zwar haben wir auch heute wieder in der zweiten Halbzeit an Boden verloren, doch konnten wir über weite Strecke unsere Linie halten“, sagte Trainerin Kata Feldmann. th

Eigentlich ein schlagbarer Gegner

Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Gelingt den Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/ Wald-Michelbach am Sonntag der dritte Sieg in Folge und somit der Sprung ins Mittelfeld der Tabelle? HSG-Abteilungsleiter Christian Binder hat hierzu eine klare Meinung: „Wenn wir so spielen wie gegen Langen und die ersten 25 Minuten gegen Dornheim, dann ja. Wenn wir allerdings wieder in den Trott zurückfallen wie in der zweiten Halbzeit in Dornheim, dann nein.“ Volle Konzentration ist also von Nöten, wenn das Spiel bei der FSG Gersprenztal am Sonntag um 16 Uhr in der Sporthalle in Ober-Ramstadt abgepfiffen wird.

Die Stimmung ist gut

Die Gastgeberinnen haben in dieser Runde auch noch keine Bäume ausgerissen und liegen mit 5:5 Punkten einen Platz hinter der HSG in der Tabelle. Mit einem Sieg könnte die HSG ihr Punktekonto ausgleichen. „Normalerweise müssen wir diesen Gegner schlagen. Allerdings kann auch ich mir die Leistungsschwankungen der Mannschaft nicht erklären. Wir trainieren gut, die Stimmung ist nach den letzten beiden Siegen nicht schlecht, also erwarte ich von jeder einzelnen Spielerin, dass sie auch am Sonntag ihre Leistung abruft kann“, sagte Trainerin Kata Feldmann. Der HSG kann in voller Besetzung antreten. th

 

Klare Führung aus der Hand gegeben

HSG Frauen retten knappe Führung über die Zeit

 

Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Einen knappen 21:20-Sieg konnten die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach bei der HSG Dornheim/Groß-Gerau verbuchen. Die Überwälderinnen feierten damit ihren zweiten Sieg in Folge und konnten sich weiter in Richtung Tabellenmittelfeld vorarbeiten.

Bis der hauchdünne Sieg allerdings unter Dach und Fach war, schicken die Überwälderinnen ihre vielen mitgereisten Fans durch ein Wellenbad der Gefühle. In einem keineswegs hochklassigen, aber spannenden Spiel erwischte die Überwälderinnen den besseren Start. Die Abwehr stand sicher und ließ Dornheim nicht zur Entfaltung kommen. Durch schnelle Treffer von Alina Sauer (3) und Selin Büyükodabasi (2) lagen die Gäste nach 15 Minuten mit 5:2 in Front. Einziges Manko der HSG-Sieben bis zu diesem Zeitpunkt die schwache Torausbeute. Mit etwas mehr Konzentration hätte der Vorsprung schon bedeutend höher ausfallen können, aufgrund der klaren Chancen sogar müssen.

Trotzdem blieb die HSG Herr im Ring und sah nach weiteren Treffern durch Sauer (2), Laura Dietrich (2), Elena Kaufmann (2) und Lena Nikisch beim 12:4-Zwischenstand in der 25. Minute schon wie der sichere Sieger aus. Doch noch vor dem Halbzeitpfiff gab es die ersten Risse im HSG-Spiel, als die Gastgeberinnen auf 7:12 verkürzen konnten. Es sollte jedoch noch schlimmer kommen. Die HSG-Abwehr stand lange nicht mehr so sicher wie zu Beginn des Spiels und im Angriff wollte einfach nichts mehr gelingen. Zwei magere Törchen erzielte die HSG bis zur 43. Minute. Dornheim/Groß-Gerau hingegen spielte sich in einen Rausch und nutzte jeden der vielen Fehler der HSG gnadenlos aus. So stand die Halle Kopf, als die Gastgeberinnen das Spiel komplett drehten und nach 45 Minuten mit 16:14 führten.

Zum Glück fing sich die Feldmann-Truppe wieder, und Eder, Schmitt, Sauer sowie Kunkel brachten mit einem 4:0 Lauf ihre Farben im 18:16 in Front. Das Spiel schien, zumindest aus Sicht der Überwälderinnen in den gewünschten Bahnen zu verlaufen. Doch nach einer Auszeit der ehemaligen Siedelsbrunnerin Meike Dörr, die die Dornheimer Trainerin Yvonne Thon vertrat, kamen die Gastgeberinnen wieder ins Spiel, legten nun ihrerseits einen 3:0-Lauf hin und führten in der 55. Minute mit 19:18.

Das Spiel stand nun auf des Messers Schneide. Groß-Gerau ging etwas die Luft aus, man erlaubte sich zwei technische Fehler, die wiederum die HSG ausnutzte und durch einen von Steffi Schmidt verwandelten Siebenmeter ausglich. Nun war es an den Gästen zu jubeln, als Anne Kunkel und Alina Sauer für die Vorentscheidung sorgen. Die Gastgeberinnen verkürzten zwar noch auf 20:21, doch mit etwas Glück und Geschick überstand die HSG die letzten Sekunden.

„Ich kann nicht verstehen, wie unsere Mannschaft das Spiel nach der klaren Führung noch aus der Hand gegeben hat. Es lief doch alles so gut und plötzlich waren die Eindrücke aus den ersten 25 Spielminuten wie weggeblasen“, sagte HSG Pressewart Siegfried Röth. th

Aufgabe bravourös gemeistert

 

Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Nach zuletzt drei empfindlichen Niederlagen in Folge meisterte die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach die schwere Auswärtsaufgabe bei der HSG Langen mit Bravour und verbuchten einen ungefährdeten 22:15-Sieg.

Die Körpersprache der HSG-Sieben von Anfang an eine ganz andere als in den letzten Spielen. Dazu trug sicher auch die Tatsache bei, dass Selin Büyükodabasi wieder in die Startformation zurückgekehrte und von Beginn an auf der vorgezogenen Position viel Wirbel machte. Sie, Alina Sauer, Johanna Eder, Svenja Vogel und Anne Kunkel sorgten beim 2:5 nach nur sieben Minuten für einen optimalen Start. Diesen untermauerten Rabea Etzel mit einem gehaltenen Siebenmeter und Büyükodabasi mit zwei Tempogegenstößen zum 7:2. Langen versuchte, mit einer Auszeit Ordnung ins Spiel zu bekommen. Dies gelang den Gastgeberinnen zusehends. Beim 6:8 und 8:10 waren sie wieder auf Tuchfühlung. Doch in der Schlussminute der ersten Halbzeit wendete sich das Blatt wieder zugunsten der HSG. Etzel hielt ihren zweiten Siebenmeter und Kunkel und Stefanie Schmitt sorgten mit ihren Treffern dafür, dass die HSG beim 12:8 etwas beruhigter in die Pause gehen konnte. Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischte allerdings Langen und verkürzte schnell auf 8:10. Doch gerade als das Spiel zu kippen drohte, fing sich die Truppe von Kata Feldmann wieder. Mit schnellem und geradlinigem Spiel baute die HSG ihre Führung innerhalb von nur drei Minuten auf 16:10 aus. Für die Entscheidung sorgte Steffi Schmitt. Sie schaltete zunächst bei einem verworfenen Siebenmeter am schnellsten und brachte den Nachschuss im Tor von Langen unter. Anschließend verwandelte sie den nächsten Siebenmeter zum 20:12. Diesen Vorsprung ließen sich die Überwälderinnen nicht mehr nehmen und feierten am Ende einen klaren Auswärtssieg.

„Uns ist heute allen sicherlich ein großer Stein vom Herzen gefallen. Ein Kompliment an die Mannschaft, die heute hervorragend gekämpft und einiges aus dem Training umgesetzt hat. Auf dieser Leistung können wir aufbauen um wieder zu alter Stärke zurückzufinden“, sagte HSG-Pressewart Siegfried Röth. HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach: Etzel, – A. Sauer (4/2), Kunkel (2), Büyükodabasi (4), C. Sauer (1), Vogel (1), Schmitt (4/1), Lammer, Nikisch, Jöst, Dietrich (3/2), Eder (3), Kaufmann, Mottl. th

HSG-Frauen sind im Abstiegskampf

 Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Die Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach stecken im Tabellenkeller der Bezirksoberliga fest. Auch gegen die bis dato noch sieglose SG Egelsbach reichte es nicht zum erhofften Sieg. Mit 19:25 zog die HSG klar den Kürzeren und hat somit den Befreiungsschlag verpasst.

Das Spiel gegen Egelsbach war ein Spiegelbild der letzten zwei Begegnungen. Die HSG tritt derzeit einfach nicht als Mannschaft auf. Immer wieder ragen zwar einzelne Spielerinnen, dieses Mal Johanna Eder mit acht Treffern und die gewohnt starke Alina Sauer, heraus, doch fallen andere Spielerinnen leistungsmäßig zu weit ab. Zwar ist die HSG-Abwehr derzeit alles andere als sattelfest, doch das große Manko liegt im Angriff. So erzielten die Überwälderinnen in den letzten drei Spielen zusammen weniger Treffer als noch in den ersten beiden Begegnungen. Hier fehlt es an der Dynamik, aber auch der letzten Entschlossenheit, das nächste Tor unbedingt machen zu wollen. Zu oft wird der Ball quer gespielt und die Verantwortung für die nächste Aktion weitergegeben. Zudem fehlt es der HSG an Schnelligkeit bzw. dem richtigen Pass für die erste und zweite Welle. Nach einem 2:7-Rückstand kämpfte sich die Mannschaft in der 19. Minute bis auf 8:9 heran, lag zur Pause aber wieder 9:13 zurück. Mit drei Treffern in Folge bauten die Gäste ihre Führung gleich nach dem Wechsel auf 16:9 aus. Beim 15:16 (43.) war die HSG wieder auf Tuchfühlung, doch Egelbach konterte zum 23:15.

„Nach dieser Niederlage sind wir sicherlich im Abstiegskampf angekommen. Die Mannschaft muss ganz schnell den Schalter umlegen, um aus dieser Spirale auszubrechen. Jede einzelne Spielerin muss sich hinterfragen, ob sie in Training und Spiel alles gibt, um den Erfolg für das Team zu erzielen. Solch eine Situation hatten wir bisher nicht. Unsere Trainerin Kata Feldmann, die weiterhin unser vollstes Vertrauen genießt, tut alles für den Erfolg. Jetzt ist die Mannschaft gefordert“, sagte HSG-Pressewart Siegfried Röth. Schon am kommenden Sonntag (16 Uhr) haben die Überwälderinnen die nächste Chance, die Trendwende herbeizuführen. Allerdings hängen die Trauben bei der HSG Langen sehr hoch. Auch die Gastgeberinnen konnten in dieser Runde noch nicht so recht überzeugen und verloren zuletzt deutlich gegen Aufsteiger Walldorf II. Doch gerade zu Hause ist die kampfstarke Mannschaft eine Macht. th

HSG-Frauen sind in der Krise

 Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach stecken in einer Krise. Nur einen Spieltag nach der klaren Heimniederlage gegen Weiterstadt kassierten die Überwälderinnen am Samstag beim Top-Klub TGB Darmstadt eine wahre Klatsche. Nach einer katastrophalen ersten Halbzeit mit einem 4:16-Rückstand zog man am Ende mit 12:27 den Kürzeren.

Die Verantwortlichen der HSG standen nach dem Spiel ratlos und kopfschüttelnd in der Halle. „Es sieht so aus, als habe nach dem Spiel gegen Erbach jemand den Stecker gezogen. Nach den beiden guten Auftritten zu Saisonstart läuft derzeit gar nichts mehr zusammen. Die Mannschaft wirkt kraft- und saftlos und lässt auch recht schnell den Kopf hängen“, so ein nachdenklicher HSG-Pressesprecher Siegfried Röth. Waren die Spiele gegen Darmstadt in der letzten Saison noch ein Handballleckerbissen, so war es an diesem Samstagabend Einbahnstraßenhandball. Die HSG-Sieben hatte den Darmstädterinnen nichts entgegenzusetzen und geriet von Anfang an auf die Verliererstraße.

Eklatant wiederum die Abschlussschwäche. „Wenn Du in 30 Minuten nur vier Tore wirfst, kannst du kein Spiel gewinnen“, sagte TV-Abteilungsleiter Christian Binder. Zwar steht auch die Abwehr lange nicht so gut wie in der letzten Runde, doch verliert die HSG ihre Spiele derzeit im Angriff. Einziger Lichtblick waren die vier Tore von Lea Nikisch. Alina Sauer ist in den meisten Fällen auf sich allein gestellt und muss immer wieder in kraftzerrende Eins-gegen-eins-Situationen gehen. Hier fehlt jegliche Unterstützung auf den restlichen Rückraum-, aber auch Außenpositionen. Die Tatsache, das sich nur Sauer (6) und Nikisch (3) sowie die junge Theresa Jöst mit Treffern aus dem Feld (Steffi Schmidt traf zweimal per Siebenmeter) in die Torschützenliste eintragen konnten, spricht Bände.

Zwar müssen die Überwälderinnen über dieses Spiel reden, doch viel Zeit zum Zurückschauen bleibt nicht. Den Blick auf die Tabellenspitze können sie die Feldmann-Mädels die nächsten Monate abschminken. Die Devise für die nächsten Spiele muss lauten, über Kampf und unbedingten Einsatz auf die Erfolgsspur zurückzufinden und sich zumindest im Tabellenmittelfeld festzusetzen. So muss die HSG in dieser Woche ihren Fokus auf das Spiel am kommenden Sonntag gegen Egelsbach legen, wo es um Punkte im Abstiegskampf geht.

Sorgenkind bleibt Angriff

In Darmstadt schaffte es die HSG zunächst noch bis zum 3:5 dranzubleiben, dann nutzte die TGB jeden Fehler der Gäste gnadenlos aus. Während bei Darmstadt jeder Schuss ein Treffer war, konnte die HSG auch die besten Chancen nicht nutzten (darunter drei Siebenmeter). So baute Darmstadt seine Führung Tor um Tor aus. Zu Beginn der zweiten Halbzeit begann die HSG etwas stärker und konnte zumindest phasenweise eine Partie auf Augenhöhe bieten. Doch Sorgenkind blieb weiterhin der Angriff. So war klar dass die HSG dem Spiel keine Wende mehr verleihen konnte.

Keine gute Vorbereitung möglich

 
 

Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Bereits im vierten Saisonspiel muss die Frauenmannschaft der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach die Weichen für den weiteren Verlauf in der Frauenhandball-Bezirksoberliga stellen. Nach der überraschend klaren Niederlage gegen Weiterstadt sind die HSG-Frauen im Auswärtsspiel bei der TGB Darmstadt unter Zugzwang. Gastgeber TGB Darmstadt erwischte mit 4:0 Punkten einen Rundenstart nach Maß und gehört nach dem in letzter Sekunde verpassten Aufstieg in der letzten Saison wieder zu den heißen Kandidaten auf die Meisterschaft. Gerade vor diesem wichtigen Spiel muss die HSG mit einigen Problemen kämpfen. So war Trainerin Kata Feldmann gar nicht erfreut, dass die Halle in Wald-Michelbach ausgerechnet mitten in der Runde für eine Woche zu Reinigungsarbeiten geschlossen war. Die HSG-Truppe hat zwar versucht, mit zusätzlichen Trainingseinheiten am Wochenende dieses Manko auszugleichen, doch standen hier der Trainerin einige Spielerinnen aus den unterschiedlichsten Gründen nicht zur Verfügung. Zu guter Letzt hat auch noch die Grippewelle die HSG erreicht. „Eine gute Vorbereitung auf ein solch wichtiges Spiel sieht in meinen Augen anders aus. Doch alles klagen hilft nichts, wir müssen da durch und das beste aus der Situation machen“, so Feldmann. Wer in Darmstadt genau auflaufen wird, kann die Trainerin wohl erst am Samstagmorgen sagen, wenn die Krankmeldungen klar sind. th

 Abwehrriegel der Gäste nicht zu knacken
 Wald-Michelbach. Eine herbe 14:25-Niederlage mussten die Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach am Sonntagabend hinnehmen. Im Spitzenspiel der Bezirksoberliga hatte die Überwälderinnen vor allem im zweiten Durchgang klar das Nachsehen gegen die HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden. Während die Gäste durch den Sieg ihre Ambitionen auf die vorderen Plätze eindrucksvoll unterstrichen, muss die HSG zunächst einmal kleinere Brötchen backen.

Ausgerechnet in dieser wichtigen Begegnung erreichte keine Spielerin von Siedelsbrunn/Wald-Michelbach Normalform. Ganz anders die Gäste. Die Dreierspielgemeinschaft wirkte stets wacher, schneller auf den Beinen und spielfreudiger. Angeführt von der jungen und wieselflinken Sonja Zorenc spielten sie die Gastgeberinnen besonders im zweiten Durchgang zwischendurch fast schwindlig.

Die heimische HSG stemmte sich zwar gegen die drohende Niederlage bis weit in die zweite Halbzeit hinein, doch fand man an diesem Tag einfach keine Mittel, um den Abwehrriegel des Gegners mit der starken Torhüterin Anja Storck zu knacken. Doch auch in der Abwehr von Siedelsbrunn/Wald-Michelbach stimmte die Zuordnung nicht immer und so kam Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden zu vielen einfachen Treffern.

So richtig Leben kam in das HSG-Lager eigentlich nur in zwei Phasen des Spiels. Die eine spielte sich zwischen der 15. und 25. Minute ab. Mit einem Kraftakt kämpfte sich die Feldmann-Truppe nach einem 3:8-Rückstand auf 7:9 und wenig später auf 8:10 heran. Doch ließ man gerade hier einige Chancen liegen. Weiterstadt regierte mit einer Auszeit, fing sich wieder und setzte sich bis zur Halbzeit mit 13:9 ab.

Ähnliche Situation nach gut zehn Minuten in der zweiten Halbzeit. Auch hier schafften es die Gastgeberinnen noch einmal, beim 13:17 auf Tuchfühlung heranzukommen, konnten aber nicht weiter nachlegen. Weiterstadt ließ sich nicht beirren und setzte sich dann innerhalb von wenigen Minuten entscheidend zum 21:13 ab. Die HSG konnte nichts mehr entgegensetzen und verlor so am Ende klar. Sichtlicht enttäuscht über die Art und Weise wie die Niederlage zu Stande kam, holte Trainerin Kata Feldmann ihr Team direkt nach Spielende zusammen, um ihnen die Marschroute für die nächsten Wochen klar zu machen.

Zwar hat die HSG nun ein Wochenende Pause, doch schon dann steht der nächste Knaller bei der TGB Darmstadt an. Verliert die HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach auch diese Partie, dürften schon am vierten Spieltag alle Meisterschaftsträume ausgeträumt sein. HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach: Etzel, Sauer (3), Kunkel (3), Büyükodabasi, Vogel, Mottl (2), Schmitt (2), Lammer, Nikisch, Jöst, Dietrich, Eder (3), Kaufmann (1). th

 Homepage HSG Weiterstadt

Damen 2 setzen Ausrufezeichen in Siedelsbrunn

Nach dem vermeintlich einfachen Saisonauftakt beim Aufsteiger aus Walldorf wartete direkt im zweiten Spiel ein Schwergewicht auf die Oberligareserve. So traten 13 Damen die ungeliebte Fahrt nach Wald-Michelbach an, um dort zu zeigen, dass man durchaus zu den Mitfavoriten der Saison zählt. Trainer Vladimir Vouitchik stellte seine Mannschaft vorab auf verschiedene taktische Szenarien ein, sodass diese zwar mit Respekt vorm Gegner aber durchaus selbstbewusst zur HSG fuhren.

Die ersten Angriffe waren auf beiden Seiten zunächst durch technische Fehler und Fehlwürfe gekennzeichnet, bis Siedelsbrunn schließlich in der dritten Spielminute das erste Tor erzielte. Diese 1:0 Führung sollte bis zum Abpfiff die einzige Führung der Überwälderinnen bleiben. In den Anschlussminuten agierte die HSG WBW II konsequenter als die Gastgeber und konnte dadurch zunächst eine kleine Führung herausspielen (3:6). Diese konnten die Gäste zunächst durch verwandelte Siebenmeter und Tore aus der zweiten Welle weiter ausbauen (4:9), ehe Siedelsbrunn durch drei Tore in Folge den Vorsprung wieder rapide schrumpfen lies (7:9). In der Schlussphase der ersten Halbzeit erwiesen sich die Damen der Dreifachspielgemeinschaft jedoch als nervenstark genug, um sie von der Aufholjagd der Gastgeberinnen nicht aus dem Konzept bringen zu lassen, und bauten den Vorsprung erneut aus. Bei einem Spielstand von 9:13 wurden schließlich die Seiten gewechselt.

Auch in der zweiten Halbzeit konnten die Damen II der HSG WBW an die Leistung der Schlussphase der ersten Halbzeit anschließen. Nicht zuletzt durch wiederholtes Überzahlspiel gelang es zunächst die Führung weiter auszubauen. Dank sehr gute Deckungsarbeit seitens der HSG fiel den Spielerinnen aus Sieselsbrunn zunehmend weniger ein, währenddessen kamen die Gäste gegen die sehr offene Siedelsbrunner Abwehr immer besser zurecht und nutzen die herausgespielten Chancen konsequent. Ein 4:0 Lauf ab der 43. Minute bildete schließlich die Vorentscheidung (13:21) – von einer Entscheidung wollte in Hinblick auf die letzte Saison zu diesem Zeitpunkt jedoch noch niemand sprechen. Erst nach der letzten Auszeit schienen die Gastgeber ihren Siegeswillen völlig verloren zu haben. Was folgte war ein erneuter 4:0 Lauf der Gäste und  mit 14:25 ein deutlicher Sieg seitens der HSG WBW.

Auf allen Positionen 100 Prozent bringen

 
 Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Nach dem relativ klaren 33:23-Erfolg im Derby gegen den SV Erbach wartet auf die Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach am kommenden Sonntag die nächste Herausforderung in der Bezirksoberliga. Mit der HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden II stellt sich ein Kanditat auf die Meisterschaft im Überwald vor.

Die Gäste sind mit einem klaren 32:16-Erfolg über Aufsteiger TSG Walldorf II in die Runde gestartet und haben ihren Anspruch auf einen Spitzenplatz schon in diesem Spiel untermauert. HSG-Trainerin Katja Feldmann war über die Spielpause am letzten Wochenende nicht gerade erfreut: „Wir wären lieber im Rhythmus gebleiten, so früh in der Runde schon mit einer Pause in das dritte Spiel zu gehen, finde ich nicht gut.“

In der letzten Saison waren beide Spiele gegen die Gäste hart umkämpft, ähnliches erwartet man aus Sicht der Überwälderinnen auch am Sonntag wieder. „Die Gäste wollen in dieser Runde um den Aufstieg mitspielen und haben sich mit Vladimir Vuychik einen prominenten Trainer geholt. Einige Spielerinnen von uns dürfte Valdimir noch aus seiner Zeit als Trainer der ersten Mannschaft bekannt sein. Ich rechne damit, dass er sein Team optimal vorbereitet und es taktisch klug eingestellt bei uns aufschlagen wird“, so HSG-Pressesprecher Siegfried Röth.

Doch auch die HSG-Trainerin ist für ihre taktischen Varinanten bekannt. Zudem hatte sie zwei Wochen Zeit, die Fehler aus dem Spiel gegen Erbach (schwache Abwehr) auszumerzen und die Mannschaft weiter nach vorne zu bringen. „Wir müssen am Sonntag schon von allen Positionen 100 Prozent bringen, wollen wir die beiden Punkte behalten und im Meisterschaftskampf bleiben. Nur mit einem Sieg dürfen wir uns weiterhin zum Favoritenkreis zählen. Insgesamt rechne ich damit, dass die Tagesform den Ausschlag geben wird“. so Röth. th

HSG tut sich lange schwer

 
 

Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Einen am Ende doch klaren 33:23-Sieg feierten die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach im Derby gegen den SV Erbach. Das klare Endergebnis täuscht etwas über den wahren Spielverlauf hinweg. Die Gäste, die von vielen Fans begleitet wurden, lieferten der HSG besonders in den ersten 20 Spielminuten einen harten Kampf.

Die Gastgeberinnen verschliefen zunächst den Start und lagen nach fünf Minuten mit 1:3 zurück. Erst allmählich kam etwas mehr Schwung in das Angriffsspiel der HSG, und Elli Kaufmann mit zwei Treffen von der Kreisläuferposition sowie Laura Dietrich (2) und Anne Kunkel schafften nach zehn Minuten beim 6:5 die erste Führung für die Feldmann-Truppe.

Doch Erbach gab sich noch lange nicht geschlagen. Ex-HSG-Trainer Jozef Skandik hatte seine Mannschaft gut auf die Überwälderinnen eingestellt und so blieben die Gäste bis zum 10:10 auf Tuchfühlung. Während die HSG im Angriff ganz gut spielte, war die Abwehr nicht immer sattelfest. Mit einem Schlussspurt und Treffern von Svenja Vogel, Anne Kunkel, und Alina Sauer ging die HSG mit einem beruhigendem 15:11 in die Pause.

Ein 6:0-Lauf am Ende

Gleich nach Wiederanpfiff baute die HSG durch Lena Mottl ihre Führung auf 16:11 aus. Diesen Fünf-Tore-Vorsprung verwalteten die Gastgeberinnen zunächst geschickt bis zur Mitte der zweiten Halbzeit. Als Johanna Eder nach 48 Minuten zum 26:18 traf, war die Partie entschieden. Erbach verkürzte zwar noch zum 23:27, doch dann nahm die HSG nochmals Fahrt auf. Während bei Erbach die Kräfte schwanden, konnte die Feldmann-Truppe eine Schippe zulegen. So stellten die Gastgeberinnen mit einem 6:0-Lauf das klare Endergebnis sicher.

„Die Angriffsleistung war okay, wenngleich wir am letzten Wochenende schneller umgeschaltete haben. Auch die Siebenmeterquote war dieses Mal in Ordnung. Nicht gefallen hat mit die Abwehr. Hier waren wir einfach zu langsam auf den Beinen“, sagte HSG-Trainerin Kata Feldmann.

Erbachs Trainer Jozef Skandik meinte: „Schade, dass wir vier Siebenmeter verballert haben, sonst hätten wir die HSG noch etwas länger ärgern können. Zum Schluss haben uns die einfachen Tore aus dem Rückraum gefehlt. Der Sieg der HSG geht schon in Ordnung, ist aber etwas zu hoch ausgefallen. HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach: Etzel. A. Mottl, A. Sauer (6/2), Kunkel (6), Büyükodabasi (1), Vogel (4), L. Mottl (3), Schmitt (1), Lampert, Dietrich (9), Eder (1), Kaufmann (2). th

 

Erbach wird alles abverlangen

 
Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Wie haben die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach die Auftaktniederlage in Crumstadt verkraftet? Diese Frage wird am Sonntag um 17.30 Uhr im Derby gegen den SV Erbach beantwortet. Im HSG-Lager hat man sich nur kurz mit der Niederlage in Crumstadt befasst und mehr den Fokus auf das nächste Heimspiel gegen Erbach gerichtet. Die HSG hat zwar gut gespielt, sich aber durch die Unkonzentriertheit kurz nach der Pause selbst um den Lohn ihrer Arbeit gebracht.

Auf diesen Umstand hat Trainerin Kata Feldmann in dieser Woche den Schwerpunkt ihrer Trainingsarbeit gelegt. Es gilt einfach, die herausgespielten Chancen noch besser auszuwerten und die Konzentration über 60 Minuten hochzuhalten. Dies wird am Sonntag auch unbedingt notwendig sein, denn mit dem SV Erbach erwartet die HSG einen Gegner, der den Überwälderinnen in der letzten Saison zweimal alles abverlangt hat. Trainer Jozef Skandik aufseiten der Gäste kennt die HSG aus dem Effeff und hat auch das erste Spiel der HSG beobachtet. Allerdings plagen den Gästecoach einige Personalsorgen, speziell der Ausfall von Anne Schneider wiegt schwer. Auch bei der HSG gibt es zwar einige Ausfälle, doch bedingt durch den großen Kader sollten diese einfacher zu kompensieren sein.

A-Jugend ist hoch motiviert

Bereits am Samstag um 18.30 Uhr bestreitet die weibliche A-Jugend der HSG ihr erstes Saisonspiel gegen die JSG Rüsselsheim. Die Brunnengräber-Truppe will unbedingt mit einem Sieg in die Runde starten und hat sich auf den Saisonstart gut vorbereitet. th

 

Gut gespielt, aber trotzdem verloren

 Der Auftakt ging für die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach mit der 25:32-Niederlage bei der ESG Crumstadt/Goddelau gründlich daneben. Doch täuscht das Ergebnis über die wahre Leistung. Nicht wenige der zahlreich mitgereisten HSG-Fans waren der Meinung, gerade in den ersten 30 Minuten das beste Bezirksoberligaspiel seit Jahren gesehen zu haben.

Beim Gegner standen von der letztjährigen Mannschaft des fast Absteigers gerade noch drei Spielerinnen im Kader. Die restlichen Spielerinnen kamen allesamt vom aufgelösten Tus Griesheim, einer Mannschaft, die im letzten Jahr die Landesliga auf Platz drei abschloss. Trotz dieser personellen Aufrüstung konnte die HSG über weite Strecken des Spiels mithalten und war in Durchgang eins sogar die spielbestimmende Mannschaft.

In einem Spiel auf hohem Niveau und viel Tempo ließ sich die HSG nie abhängen und ging nach einem 4:6-Rückstand (11.) beim 7:6 erstmals in Führung. Das Spiel war nun ausgeglichen, wobei die Feldmann-Truppe bis zum 16:14 durch die starke Alina Sauer stets die Nase vorne hatte. Doch ließ die HSG in den letzten Minuten der ersten Halbzeit eine klare Chance liegen und spielte einfach nicht clever genug. So gelang es den Gastgeberinnen, die Partie bis zum 17:16-Halbzeitpfiff zu drehen.

Die Entscheidung fiel schon in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit. Während die HSG auch die besten Chancen versiebte, glückte bei Crumstadt einfach alles und die Gastgeberinnen zogen mit einem Pausenübergreifenden 10:0-Lauf auf 24:16 davon. Die HSG fing sich zwar wieder, doch der Zug war so gut wie abgefahren. Beim 25:29 (50.) waren die Gäste zwar nochmals auf Tuchfühlung, doch ein weiterer verworfener Siebenmeter und zwei schnelle Tore von Crumstadt machten alle HSG-Hoffnungen zunichte. Am Ende siegten die Gastgeberinnen zwar klar, doch außer der schwachen Chancenauswertung gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit und der miserablen Siebenmeterbilanz (von fünf Strafwürfen wurde nur einer verwandelt), gab es am HSG-Spiel nicht viel zu bemängeln.

Bemerkenswert, wie die Mannschaft bis zur letzten Sekunde kämpfte und sich gegen die Höhe der Niederlage stemmte. Neben der überragenden Alina Sauer gab Neuzugang Rabea Etzel im Tor einen guten Einstand. HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach: Etzel, Mottl – Kunkel (2), Nikisch (1.), A. Sauer (8), Vogel (1), L. Mottl (1), Schmitt (2), Lammper, Lampert, Jöst, Dietrich (7/1), Eder (3), Kaufmann. th