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Ohne Training geht es nicht

Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Die Siegesserie der der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach in der Frauenhandball-Bezirksoberliga ist beendet. Ausgerechnet beim Aufsteiger TGS Walldorf II verpassten es die HSG-Frauen, sich und dem Betreuerstab ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk zu machen. War in den letzten Spielen ein klarer Aufwärtstrend zu spüren und zu sehen, so war die Leistung bei der 16:23-Niederlage am Sonntag mehr als bescheiden.

HSG-Trainerin Kata Feldmann sieht die schlechte Vorbereitung auf das Spiel als einen Grund für den Rückfall: „Wir sind keine Mannschaft, die ohne Training ein Spiel gewinnt. Leider fehlten in den letzten beiden Trainingswochen viele Mädels im Training wegen Krankheit, Urlaub oder Lernen. Der Mannschaft hat die Spritzigkeit gefehlt, die wir uns normalerweise im Training und im Spiel am vergangenen Wochenende erarbeiten.“ So ist die Trainerin froh, dass es jetzt erst mal langsam in die Weihnachtspause geht. Sie hofft dann mit der kompletten Mannschaft am 4. Januar wieder voll in den Trainingsbetrieb einzusteigen. Hauptmanko in diesem schwachen Spiel war vor allem die schwache Chancenauswertung, die bei 34 Prozent lag. Bis zum 3:3 nach sieben Minuten war die Partie offen. Doch dann nahm sich der HSG-Angriff die erste Auszeit und die Gastgeberinnen bauten ihre Führung auf 8:4 aus. Mit 7:10 wurden die Seiten gewechselt.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb es bei der Abschlusschwäche der Gäste. Walldorf erhöhte schnell auf 14:9. Als die HSG nochmals auf 15:17 herankam, keimte Hoffnung auf. Trainerin Feldmann versuchte alles und brachte die siebte Feldspielerin. Doch mit zwei Toren innerhalb von nur einer Minute und dem 19:16-Zwischenstand stellten die Gastgeberinnen die Zeichen endgültig auf Sieg. Zum Schluss gab sich die HSG sogar auf und kassierte so eine vermeidbare saftige 16:23-Niederlage. HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach: Etzel, Berghegger, A. Sauer (5/1), Kunkel (1), Büyükodabasi (2), T. Jöst, Mottl, Schmitt, Nikisch (1), K. Jöst, Dietrich (4/3), Kaufmann. th

Mit einer Siegesserie in die Winterpause

Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach bestreiten am Sonntag (18 Uhr) beim starken Aufsteiger TSG Walldorf bereits ihr letztes Spiel des Jahres. Die TSG rangiert mit 6:8 Punkten auf Platz sechs. Vor allem mit den hohen Siegen gegen Langen und Dornheim konnte der Aufsteiger auf sich aufmerksam machen. Bei der Reserve des Oberligisten hängt vieles von der Mannschaftsaufstellung ab. In einigen Partien wirkten Spielerinnen aus der Oberliga mit, was sich in den Ergebnissen niederschlug. Dies könnte gegen die HSG durchaus auch der Fall sein, spielt das Oberligateam doch bereits um 16 Uhr ebenfalls in heimischer Halle. Doch egal wer auch spielt, die HSG will ihre Siegesserie fortsetzen und mit einem positiven Erlebnis in die Weihnachtspause gehen. Nach zuletzt 8:0 Punkten in Serie ist die HSG bis auf Platz vier.

„Wir haben uns zuletzt kontinuierlich gesteigert und sind auch stabiler geworden. Gerade im Spiel gegen Biblis haben wir den Gegner bis auf eine kleine Schwäche Mitte der ersten Halbzeit durchweg beherrscht und zwei sichere Punkte geholt. Wir fahren optimistisch nach Walldorf und wollen die zwei Punkte mit in den Odenwald nehmen“, sagte Siegfried Röth von der HSG. Für Trainerin Kata Feldmann stellte sich der Trainingsbetrieb in dieser Woche eher schwierig dar, da viele Spielerinnen krank waren oder für Klausuren lernen mussten. th

Homepage FSG Biblis Gernheim
Biblis/Gernsheim flattern die Nerven zu häufig

Ein paar technische Fehler zu viel und Nervenflattern, immer dann, wenn man dran war, sorgten für eine ärgerliche 24:29 (10:13)-Niederlage der FSG Biblis/Gernsheim im Bezirksoberliga-Auswärtsspiel bei der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. „Es ist kein Beinbruch, hier zu verlieren“, meinte FSG-Coach Sascha Köhl. „Aber es ist schade. Wir haben schon Leistungen diese Runde gezeigt, mit denen wir hier hätten gewinnen können.“

So aber zeigte sich Köhl als fairer Verlierer: „Siedelsbrunn war im Gegensatz zu uns auf einem konstant guten Niveau. Dadurch haben sie auch verdient die beiden Punkte bekommen.“

Es begann schon denkbar schlecht für die Ried-Handballerinnen, die nach 14 Minuten mit 4:10 zurücklagen. Bis dahin bekam die FSG keinen Zugriff in der Deckung und kassierte zudem einige Kontertore nach technischen Fehlern.

Schlechter Start

Dann aber fing sich Biblis/Gernsheim, legte einen 5:0-Lauf hin und war beim 9:10 durch Saskia Laudenbach vier Minuten vor der Pause wieder dran. Der Ausgleich wollte jedoch nicht gelingen, Siedelsbrunn erhöhte zur Pause auf 13:10 und nach dem Seitenwechsel auf 16:10 (33.). „Damit mussten wir wieder einem Rückstand hinterherlaufen“, ärgerte sich Köhl.

Beim 17:20 (44.) keimte dann erneut Hoffnung auf. Doch die Gastgeberinnen, die zuvor schon vier Siege in Folge feierten, ließen sich nicht beirren, legten das 25:18 vor, was neun Minuten vor der Schlusssirene die Entscheidung bedeutete. Durch die Niederlage im Odenwald ist Biblis/Gernsheim auf Position fünf mit nun 8:8 Punkten abgerutscht, musste Siedelsbrunn/Wald-Michelbach, das vor fünf Wochen noch Vorletzter war, den vierten Platz überlassen. „Auch wenn wir jetzt verloren haben, sind wir nach wie vor im Soll“, wollte Köhl die Niederlage bei den vor der Runde zu den Meisterschaftskandidaten gezählten Siedelsbrunnerinnen nicht überbewerten.

Zwei Spiele hat die FSG vor der Weihnachtspause noch: Nach dem kommenden spielfreien Wochenende geht es zu Hause gegen den Tabellenzweiten Crumstadt/Goddelau und am 16. Dezember zum SV Erbach, der Platz neun inne hat. Zwei Zähler sind aus diesen Begegnungen eingeplant, dann könnte man mit einem ausgeglichenen Punktekonto beruhigt ins neue Jahr wechseln.

HSG-Tore: Selin Büyükodabasi (7), Johanna Eder (6), Laura Dietrich (6/2), Alina Sauer (4/1), Lea Nikisch, Anne-Christin Kunkel (je 2), Carolin Sauer, Stefanie Schmitt (je 1).

FSG-Tore: Saskia Laudenbach (4), Sandra Schnellbach (4/4), Elma Drekovic, Lisa Kreimes, Lisa Argentino, Miriam Weil (je 3), Denise Neumann, Amina Drekovic (je 2). Quelle: Mannheimer Morgen

BA
Siedelsbrunn. Der Höhenflug der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach in der Frauenhandball-Bezirksoberliga setzt sich fort: Dank dem vierten Sieg in Folge haben sich die Überwälderinnen vom vorletzten auf den vierten Platz verbessert.

Dabei war der 29:24 (13:10)-Erfolg der beeindruckenste der letzten Wochen, schließlich wurde er gegen die FSG Biblis/Gernsheim und damit gegen einen Tabellennachbarn erzielt. „Siedelsbrunn hat auf einem konstant guten Niveau gespielt“, fand FSG-Coach Sascha Köhl. – HSG-Haupttorschützinnen: Selin Büyükodabasi (7), Johanna Eder (6), Laura Dietrich (6/2), Alina Sauer (4/1). – FSG-Haupttorschützinnen: Saskia Laudenbach (4), Sandra Schnellbach (4/4). mep

Die Serie hält auch zu Hause
Lea Nikisch (am Ball) erzielte zwei Tore für die HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach beim 29:24-Heimerfolg gegen die FSG Bibis/Gernsheim. Bild: Philipp Reimer

OZS . PR . Philipp Reimer . 26.11.2017 . 26_11_2017 . Handball. HSG Siedelsbrunn/W.-Michelb. – FSG Biblis . Lea Nikisch gegen Miriam Weil und Torhueterin Jessica Fuerst .

Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Die kleine Serie der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach in der Frauenhandball-Bezirksoberliga hält weiter an. Nach zuletzt drei Siegen in Serie in fremden Hallen konnte die Feldmann-Truppe auch in der Wald-Michelbacher Halle einen 29:24-Erfolg feiern. Im Duell zweier Mittelfeldmannschaften besiegte die HSG die FSG Biblis/Gernsheim am Ende doch recht klar mit 29:24. Durch diesen Sieg konnte die HSG gleichzeitig in der Tabelle weiteren Boden gut machen und steht nun schon auf Platz vier.

Die Gäste aus dem Ried gingen zwar mit 1:0 in Führung, doch die HSG konterte und lag durch Treffer von Alina Sauer, Lea Nikisch und Selin Büyükodabasi schnell mit 3:1 vorne. Die HSG zeigte sich hellwach und konnte einige Balle herausfangen, die in erster Linie von Selin Büyükodabasi per Tempogegenstoß sicher verwandelt wurden. So führte die Gastgeberinnen zwischenzeitlich mit 9:3 und zwangen Biblis zu einer Auszeit. Diese zeigte auf beiden Seiten Wirkung. Während Biblis besser ins Spiel kam, verlor die HSG etwas den Faden, und beim 10:9 nach 20 Minuten war die Partie wieder offen. Zum Glück fingen sich die Gastgeberinnen kurz vor der Pause wieder und konnten durch Treffer von Carolin Sauer, Büyükodabasi und Johanna Eder mit 13:10 in Führung gehen.

Wie schon zu Beginn des Spiels erwischte die HSG auch in der zweiten Halbzeit einen guten Start. Vor allem Laura Dietrich und Johanna Eder drehten in Durchgang zwei auf. Im Minutentakt baute die HSG ihre Führung auf 16:10 aus. Im Gegensatz zu den letzten Spielen erlaubte sich die HSG dieses Mal keinen großen Durchhänger. Zwar holte Biblis wieder drei Tore auf, doch in Gefahr geriet der HSG-Erfolg an diesem Abend nicht. Am Ende stand ein sicherer 29:24-Sieg für die HSG zu Buche, der bei etwas mehr Konzentration in der Schlussphase sogar noch höher hätte ausfallen können. „Dieses Spiel war wieder ein kleiner Schritt nach vorne. Wir haben viel Tempo gemacht und standen auch in der Abwehr recht gut. Es freut mich für die Mannschaft, dass sie sich mit diesen vier Siegen aus der Krise befreit hat. Leider sind wir am nächsten Sonntag spielfrei. Ich wäre liebe im Rhythmus geblieben. Doch mit der Leistung von heute können wir auch in Walldorf etwas holen“, sagte Trainerin Kata Feldmann. HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach: Etzel, Berghegger, A. Sauer (4/2), Kunkel (2), Büyükodabasi (7), C. Sauer (1), Bauer, Vogel, Schmitt (1), Nikisch (2), Jöst, Dietrich (6), Eder (6), Kaufmann. th

Odenwälder Zeitung

Räder sollen rundlaufen

Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Dreimal mussten die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach in den vergangenen drei Wochen auswärts antreten und dreimal konnten sie die Halle als Sieger verlassen. Diese Serie soll nun auch Sonntag (17.30 Uhr) im letzten Heimspiel des Jahres gegen die FSG Biblis/Gernsheim fortgesetzt werden.

Für die Gäste ist die Runde bisher sehr gut verlaufen. Mit 8:6 Punkten liegen die FSG derzeit einen Tabellenplatz vor der HSG. Bis auf die hohe Niederlage gegen die allerdings aufstrebende HSG Fürth/ Krumbach konnte die FSG sehr beachtliche Ergebnisse erzielten. Die Mannschaft um Spielführerin Alina Sauer sollte also gewarnt sein vor diesem unangenehmen Gegner.

„Wir müssen am Sonntag mehr zeigen als in Gersprenztal, vor allem dürfen wir uns keinen Hänger erlauben, wollen wir unseren zweiten Heimsieg unter Dach und Fach bringen“, sagte HSG-Pressewart Siegfried Röth. Trainerin Feldmann versucht, vor allem mehr Konstanz in das Spiel ihrer Mannschaft zu bringen. „Wir zeigen innerhalb eines Spieles zu viele unterschiedliche Gesichter. Erst beherrschen wir die Gegner, dann lassen wir sie ganz ohne Grund zurück ins Spiel kommen und müssen am Schluss viel Kraft und Nerven opfern, um als Sieger die Halle zu verlassen. Den Grund für diese Spielweise kann ich im Moment auch noch nicht richtig erkennen, aber wir haben an vielen kleinen Stellschrauben gedreht, damit in Zukunft die Räder wieder über 60 Minuten rundlaufen“, so die HSG-Trainerin.

Am Personal kann es derzeit nicht liegen, denn hier hat die HSG keine größeren Ausfälle zu beklagen. th

Sechs Punkte in drei Spielen

Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Die Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach konnten ihre kleine Serie in der Bezirksoberliga mit dem 27:25-Erfolg bei der FSG Gersprenztal auf drei Siege in Serie ausbauen. Bemerkenswert dabei ist sicherlich auch die Tatsache, dass die HSG alle drei Erfolge in fremder Halle holte. Die Feldmann-Truppe hat zudem einen Sprung auf Platz fünf in der Tabelle gemacht.

Die HSG zeigte ähnlich wie schon in Dornheim gerade in der ersten Halbzeit eine recht ansprechende Leistung. Wie zu erwarten, versuchten die Gastgeberinnen ihr langes Laufspiel mit viel Ballbesitz aufzuziehen. Die Überwälderinnen ließen sich aber gerade in der ersten Halbzeit nicht einschläfern und waren stets hellwach. Besonders Alina Sauer konnte in den ersten 15 Minuten die Akzente setzen und sorgte fast im Alleingang für die zwischenzeitliche 12:8-Führung. Als sich die Spielmacherin eine Auszeit gönnte, war es Laura Dietrich, die mit ihren knallharten Rückraumwürfen für die Tore sorgte. So führten die Überwälderinnen beim Pausenpfiff recht deutlich mit 17:13. So viele Treffer hatte die HSG in dieser Saison in einigen Spielen während eines ganzen Spiels noch nicht erzielen können. Die mitgereisten Fans waren mit der gezeigten Leistung zufrieden, obwohl die Chancenauswertung verbesserungswürdig war.

Zwar kamen die Gastgeberinnen nach der Pause etwas besser ins Spiel, aber die HSG hielt dagegen. Steffi Schmitt und Selin Büyükodabasi sorgten dafür, dass der Vorsprung bis zum 20:15 bzw. 24:20 nach 50 Minuten konstant blieb. Gersprenztal kämpfte verbissen und kam, gestützt auf eine nun starke Torhüterin, Tor um Tor heran. Dass das Spiel beim 24:22 nicht kippte, dafür sorgten Anne Reise mit einem Tempogegenstoß und Johanna Eder mit einem sehenswerten Treffer von Linksaußen. Als die gleiche Spielerin in der 58. Minute zum 27:24 traf, war die Partie entschieden.

„Zwar haben wir auch heute wieder in der zweiten Halbzeit an Boden verloren, doch konnten wir über weite Strecke unsere Linie halten“, sagte Trainerin Kata Feldmann. th

Eigentlich ein schlagbarer Gegner

Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Gelingt den Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/ Wald-Michelbach am Sonntag der dritte Sieg in Folge und somit der Sprung ins Mittelfeld der Tabelle? HSG-Abteilungsleiter Christian Binder hat hierzu eine klare Meinung: „Wenn wir so spielen wie gegen Langen und die ersten 25 Minuten gegen Dornheim, dann ja. Wenn wir allerdings wieder in den Trott zurückfallen wie in der zweiten Halbzeit in Dornheim, dann nein.“ Volle Konzentration ist also von Nöten, wenn das Spiel bei der FSG Gersprenztal am Sonntag um 16 Uhr in der Sporthalle in Ober-Ramstadt abgepfiffen wird.

Die Stimmung ist gut

Die Gastgeberinnen haben in dieser Runde auch noch keine Bäume ausgerissen und liegen mit 5:5 Punkten einen Platz hinter der HSG in der Tabelle. Mit einem Sieg könnte die HSG ihr Punktekonto ausgleichen. „Normalerweise müssen wir diesen Gegner schlagen. Allerdings kann auch ich mir die Leistungsschwankungen der Mannschaft nicht erklären. Wir trainieren gut, die Stimmung ist nach den letzten beiden Siegen nicht schlecht, also erwarte ich von jeder einzelnen Spielerin, dass sie auch am Sonntag ihre Leistung abruft kann“, sagte Trainerin Kata Feldmann. Der HSG kann in voller Besetzung antreten. th

 

Klare Führung aus der Hand gegeben

HSG Frauen retten knappe Führung über die Zeit

Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Einen knappen 21:20-Sieg konnten die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach bei der HSG Dornheim/Groß-Gerau verbuchen. Die Überwälderinnen feierten damit ihren zweiten Sieg in Folge und konnten sich weiter in Richtung Tabellenmittelfeld vorarbeiten.

Bis der hauchdünne Sieg allerdings unter Dach und Fach war, schicken die Überwälderinnen ihre vielen mitgereisten Fans durch ein Wellenbad der Gefühle. In einem keineswegs hochklassigen, aber spannenden Spiel erwischte die Überwälderinnen den besseren Start. Die Abwehr stand sicher und ließ Dornheim nicht zur Entfaltung kommen. Durch schnelle Treffer von Alina Sauer (3) und Selin Büyükodabasi (2) lagen die Gäste nach 15 Minuten mit 5:2 in Front. Einziges Manko der HSG-Sieben bis zu diesem Zeitpunkt die schwache Torausbeute. Mit etwas mehr Konzentration hätte der Vorsprung schon bedeutend höher ausfallen können, aufgrund der klaren Chancen sogar müssen.

Trotzdem blieb die HSG Herr im Ring und sah nach weiteren Treffern durch Sauer (2), Laura Dietrich (2), Elena Kaufmann (2) und Lena Nikisch beim 12:4-Zwischenstand in der 25. Minute schon wie der sichere Sieger aus. Doch noch vor dem Halbzeitpfiff gab es die ersten Risse im HSG-Spiel, als die Gastgeberinnen auf 7:12 verkürzen konnten. Es sollte jedoch noch schlimmer kommen. Die HSG-Abwehr stand lange nicht mehr so sicher wie zu Beginn des Spiels und im Angriff wollte einfach nichts mehr gelingen. Zwei magere Törchen erzielte die HSG bis zur 43. Minute. Dornheim/Groß-Gerau hingegen spielte sich in einen Rausch und nutzte jeden der vielen Fehler der HSG gnadenlos aus. So stand die Halle Kopf, als die Gastgeberinnen das Spiel komplett drehten und nach 45 Minuten mit 16:14 führten.

Zum Glück fing sich die Feldmann-Truppe wieder, und Eder, Schmitt, Sauer sowie Kunkel brachten mit einem 4:0 Lauf ihre Farben im 18:16 in Front. Das Spiel schien, zumindest aus Sicht der Überwälderinnen in den gewünschten Bahnen zu verlaufen. Doch nach einer Auszeit der ehemaligen Siedelsbrunnerin Meike Dörr, die die Dornheimer Trainerin Yvonne Thon vertrat, kamen die Gastgeberinnen wieder ins Spiel, legten nun ihrerseits einen 3:0-Lauf hin und führten in der 55. Minute mit 19:18.

Das Spiel stand nun auf des Messers Schneide. Groß-Gerau ging etwas die Luft aus, man erlaubte sich zwei technische Fehler, die wiederum die HSG ausnutzte und durch einen von Steffi Schmidt verwandelten Siebenmeter ausglich. Nun war es an den Gästen zu jubeln, als Anne Kunkel und Alina Sauer für die Vorentscheidung sorgen. Die Gastgeberinnen verkürzten zwar noch auf 20:21, doch mit etwas Glück und Geschick überstand die HSG die letzten Sekunden.

„Ich kann nicht verstehen, wie unsere Mannschaft das Spiel nach der klaren Führung noch aus der Hand gegeben hat. Es lief doch alles so gut und plötzlich waren die Eindrücke aus den ersten 25 Spielminuten wie weggeblasen“, sagte HSG Pressewart Siegfried Röth. th

Aufgabe bravourös gemeistert

Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Nach zuletzt drei empfindlichen Niederlagen in Folge meisterte die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach die schwere Auswärtsaufgabe bei der HSG Langen mit Bravour und verbuchten einen ungefährdeten 22:15-Sieg.

Die Körpersprache der HSG-Sieben von Anfang an eine ganz andere als in den letzten Spielen. Dazu trug sicher auch die Tatsache bei, dass Selin Büyükodabasi wieder in die Startformation zurückgekehrte und von Beginn an auf der vorgezogenen Position viel Wirbel machte. Sie, Alina Sauer, Johanna Eder, Svenja Vogel und Anne Kunkel sorgten beim 2:5 nach nur sieben Minuten für einen optimalen Start. Diesen untermauerten Rabea Etzel mit einem gehaltenen Siebenmeter und Büyükodabasi mit zwei Tempogegenstößen zum 7:2. Langen versuchte, mit einer Auszeit Ordnung ins Spiel zu bekommen. Dies gelang den Gastgeberinnen zusehends. Beim 6:8 und 8:10 waren sie wieder auf Tuchfühlung. Doch in der Schlussminute der ersten Halbzeit wendete sich das Blatt wieder zugunsten der HSG. Etzel hielt ihren zweiten Siebenmeter und Kunkel und Stefanie Schmitt sorgten mit ihren Treffern dafür, dass die HSG beim 12:8 etwas beruhigter in die Pause gehen konnte. Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischte allerdings Langen und verkürzte schnell auf 8:10. Doch gerade als das Spiel zu kippen drohte, fing sich die Truppe von Kata Feldmann wieder. Mit schnellem und geradlinigem Spiel baute die HSG ihre Führung innerhalb von nur drei Minuten auf 16:10 aus. Für die Entscheidung sorgte Steffi Schmitt. Sie schaltete zunächst bei einem verworfenen Siebenmeter am schnellsten und brachte den Nachschuss im Tor von Langen unter. Anschließend verwandelte sie den nächsten Siebenmeter zum 20:12. Diesen Vorsprung ließen sich die Überwälderinnen nicht mehr nehmen und feierten am Ende einen klaren Auswärtssieg.

„Uns ist heute allen sicherlich ein großer Stein vom Herzen gefallen. Ein Kompliment an die Mannschaft, die heute hervorragend gekämpft und einiges aus dem Training umgesetzt hat. Auf dieser Leistung können wir aufbauen um wieder zu alter Stärke zurückzufinden“, sagte HSG-Pressewart Siegfried Röth. HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach: Etzel, – A. Sauer (4/2), Kunkel (2), Büyükodabasi (4), C. Sauer (1), Vogel (1), Schmitt (4/1), Lammer, Nikisch, Jöst, Dietrich (3/2), Eder (3), Kaufmann, Mottl. th

HSG-Frauen sind im Abstiegskampf

 Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Die Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach stecken im Tabellenkeller der Bezirksoberliga fest. Auch gegen die bis dato noch sieglose SG Egelsbach reichte es nicht zum erhofften Sieg. Mit 19:25 zog die HSG klar den Kürzeren und hat somit den Befreiungsschlag verpasst.

Das Spiel gegen Egelsbach war ein Spiegelbild der letzten zwei Begegnungen. Die HSG tritt derzeit einfach nicht als Mannschaft auf. Immer wieder ragen zwar einzelne Spielerinnen, dieses Mal Johanna Eder mit acht Treffern und die gewohnt starke Alina Sauer, heraus, doch fallen andere Spielerinnen leistungsmäßig zu weit ab. Zwar ist die HSG-Abwehr derzeit alles andere als sattelfest, doch das große Manko liegt im Angriff. So erzielten die Überwälderinnen in den letzten drei Spielen zusammen weniger Treffer als noch in den ersten beiden Begegnungen. Hier fehlt es an der Dynamik, aber auch der letzten Entschlossenheit, das nächste Tor unbedingt machen zu wollen. Zu oft wird der Ball quer gespielt und die Verantwortung für die nächste Aktion weitergegeben. Zudem fehlt es der HSG an Schnelligkeit bzw. dem richtigen Pass für die erste und zweite Welle. Nach einem 2:7-Rückstand kämpfte sich die Mannschaft in der 19. Minute bis auf 8:9 heran, lag zur Pause aber wieder 9:13 zurück. Mit drei Treffern in Folge bauten die Gäste ihre Führung gleich nach dem Wechsel auf 16:9 aus. Beim 15:16 (43.) war die HSG wieder auf Tuchfühlung, doch Egelbach konterte zum 23:15.

„Nach dieser Niederlage sind wir sicherlich im Abstiegskampf angekommen. Die Mannschaft muss ganz schnell den Schalter umlegen, um aus dieser Spirale auszubrechen. Jede einzelne Spielerin muss sich hinterfragen, ob sie in Training und Spiel alles gibt, um den Erfolg für das Team zu erzielen. Solch eine Situation hatten wir bisher nicht. Unsere Trainerin Kata Feldmann, die weiterhin unser vollstes Vertrauen genießt, tut alles für den Erfolg. Jetzt ist die Mannschaft gefordert“, sagte HSG-Pressewart Siegfried Röth. Schon am kommenden Sonntag (16 Uhr) haben die Überwälderinnen die nächste Chance, die Trendwende herbeizuführen. Allerdings hängen die Trauben bei der HSG Langen sehr hoch. Auch die Gastgeberinnen konnten in dieser Runde noch nicht so recht überzeugen und verloren zuletzt deutlich gegen Aufsteiger Walldorf II. Doch gerade zu Hause ist die kampfstarke Mannschaft eine Macht. th

HSG-Frauen sind in der Krise

 Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach stecken in einer Krise. Nur einen Spieltag nach der klaren Heimniederlage gegen Weiterstadt kassierten die Überwälderinnen am Samstag beim Top-Klub TGB Darmstadt eine wahre Klatsche. Nach einer katastrophalen ersten Halbzeit mit einem 4:16-Rückstand zog man am Ende mit 12:27 den Kürzeren.

Die Verantwortlichen der HSG standen nach dem Spiel ratlos und kopfschüttelnd in der Halle. „Es sieht so aus, als habe nach dem Spiel gegen Erbach jemand den Stecker gezogen. Nach den beiden guten Auftritten zu Saisonstart läuft derzeit gar nichts mehr zusammen. Die Mannschaft wirkt kraft- und saftlos und lässt auch recht schnell den Kopf hängen“, so ein nachdenklicher HSG-Pressesprecher Siegfried Röth. Waren die Spiele gegen Darmstadt in der letzten Saison noch ein Handballleckerbissen, so war es an diesem Samstagabend Einbahnstraßenhandball. Die HSG-Sieben hatte den Darmstädterinnen nichts entgegenzusetzen und geriet von Anfang an auf die Verliererstraße.

Eklatant wiederum die Abschlussschwäche. „Wenn Du in 30 Minuten nur vier Tore wirfst, kannst du kein Spiel gewinnen“, sagte TV-Abteilungsleiter Christian Binder. Zwar steht auch die Abwehr lange nicht so gut wie in der letzten Runde, doch verliert die HSG ihre Spiele derzeit im Angriff. Einziger Lichtblick waren die vier Tore von Lea Nikisch. Alina Sauer ist in den meisten Fällen auf sich allein gestellt und muss immer wieder in kraftzerrende Eins-gegen-eins-Situationen gehen. Hier fehlt jegliche Unterstützung auf den restlichen Rückraum-, aber auch Außenpositionen. Die Tatsache, das sich nur Sauer (6) und Nikisch (3) sowie die junge Theresa Jöst mit Treffern aus dem Feld (Steffi Schmidt traf zweimal per Siebenmeter) in die Torschützenliste eintragen konnten, spricht Bände.

Zwar müssen die Überwälderinnen über dieses Spiel reden, doch viel Zeit zum Zurückschauen bleibt nicht. Den Blick auf die Tabellenspitze können sie die Feldmann-Mädels die nächsten Monate abschminken. Die Devise für die nächsten Spiele muss lauten, über Kampf und unbedingten Einsatz auf die Erfolgsspur zurückzufinden und sich zumindest im Tabellenmittelfeld festzusetzen. So muss die HSG in dieser Woche ihren Fokus auf das Spiel am kommenden Sonntag gegen Egelsbach legen, wo es um Punkte im Abstiegskampf geht.

Sorgenkind bleibt Angriff

In Darmstadt schaffte es die HSG zunächst noch bis zum 3:5 dranzubleiben, dann nutzte die TGB jeden Fehler der Gäste gnadenlos aus. Während bei Darmstadt jeder Schuss ein Treffer war, konnte die HSG auch die besten Chancen nicht nutzten (darunter drei Siebenmeter). So baute Darmstadt seine Führung Tor um Tor aus. Zu Beginn der zweiten Halbzeit begann die HSG etwas stärker und konnte zumindest phasenweise eine Partie auf Augenhöhe bieten. Doch Sorgenkind blieb weiterhin der Angriff. So war klar dass die HSG dem Spiel keine Wende mehr verleihen konnte.

Keine gute Vorbereitung möglich

Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Bereits im vierten Saisonspiel muss die Frauenmannschaft der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach die Weichen für den weiteren Verlauf in der Frauenhandball-Bezirksoberliga stellen. Nach der überraschend klaren Niederlage gegen Weiterstadt sind die HSG-Frauen im Auswärtsspiel bei der TGB Darmstadt unter Zugzwang. Gastgeber TGB Darmstadt erwischte mit 4:0 Punkten einen Rundenstart nach Maß und gehört nach dem in letzter Sekunde verpassten Aufstieg in der letzten Saison wieder zu den heißen Kandidaten auf die Meisterschaft. Gerade vor diesem wichtigen Spiel muss die HSG mit einigen Problemen kämpfen. So war Trainerin Kata Feldmann gar nicht erfreut, dass die Halle in Wald-Michelbach ausgerechnet mitten in der Runde für eine Woche zu Reinigungsarbeiten geschlossen war. Die HSG-Truppe hat zwar versucht, mit zusätzlichen Trainingseinheiten am Wochenende dieses Manko auszugleichen, doch standen hier der Trainerin einige Spielerinnen aus den unterschiedlichsten Gründen nicht zur Verfügung. Zu guter Letzt hat auch noch die Grippewelle die HSG erreicht. „Eine gute Vorbereitung auf ein solch wichtiges Spiel sieht in meinen Augen anders aus. Doch alles klagen hilft nichts, wir müssen da durch und das beste aus der Situation machen“, so Feldmann. Wer in Darmstadt genau auflaufen wird, kann die Trainerin wohl erst am Samstagmorgen sagen, wenn die Krankmeldungen klar sind. th

 Abwehrriegel der Gäste nicht zu knacken
 Wald-Michelbach. Eine herbe 14:25-Niederlage mussten die Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach am Sonntagabend hinnehmen. Im Spitzenspiel der Bezirksoberliga hatte die Überwälderinnen vor allem im zweiten Durchgang klar das Nachsehen gegen die HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden. Während die Gäste durch den Sieg ihre Ambitionen auf die vorderen Plätze eindrucksvoll unterstrichen, muss die HSG zunächst einmal kleinere Brötchen backen.

Ausgerechnet in dieser wichtigen Begegnung erreichte keine Spielerin von Siedelsbrunn/Wald-Michelbach Normalform. Ganz anders die Gäste. Die Dreierspielgemeinschaft wirkte stets wacher, schneller auf den Beinen und spielfreudiger. Angeführt von der jungen und wieselflinken Sonja Zorenc spielten sie die Gastgeberinnen besonders im zweiten Durchgang zwischendurch fast schwindlig.

Die heimische HSG stemmte sich zwar gegen die drohende Niederlage bis weit in die zweite Halbzeit hinein, doch fand man an diesem Tag einfach keine Mittel, um den Abwehrriegel des Gegners mit der starken Torhüterin Anja Storck zu knacken. Doch auch in der Abwehr von Siedelsbrunn/Wald-Michelbach stimmte die Zuordnung nicht immer und so kam Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden zu vielen einfachen Treffern.

So richtig Leben kam in das HSG-Lager eigentlich nur in zwei Phasen des Spiels. Die eine spielte sich zwischen der 15. und 25. Minute ab. Mit einem Kraftakt kämpfte sich die Feldmann-Truppe nach einem 3:8-Rückstand auf 7:9 und wenig später auf 8:10 heran. Doch ließ man gerade hier einige Chancen liegen. Weiterstadt regierte mit einer Auszeit, fing sich wieder und setzte sich bis zur Halbzeit mit 13:9 ab.

Ähnliche Situation nach gut zehn Minuten in der zweiten Halbzeit. Auch hier schafften es die Gastgeberinnen noch einmal, beim 13:17 auf Tuchfühlung heranzukommen, konnten aber nicht weiter nachlegen. Weiterstadt ließ sich nicht beirren und setzte sich dann innerhalb von wenigen Minuten entscheidend zum 21:13 ab. Die HSG konnte nichts mehr entgegensetzen und verlor so am Ende klar. Sichtlicht enttäuscht über die Art und Weise wie die Niederlage zu Stande kam, holte Trainerin Kata Feldmann ihr Team direkt nach Spielende zusammen, um ihnen die Marschroute für die nächsten Wochen klar zu machen.

Zwar hat die HSG nun ein Wochenende Pause, doch schon dann steht der nächste Knaller bei der TGB Darmstadt an. Verliert die HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach auch diese Partie, dürften schon am vierten Spieltag alle Meisterschaftsträume ausgeträumt sein. HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach: Etzel, Sauer (3), Kunkel (3), Büyükodabasi, Vogel, Mottl (2), Schmitt (2), Lammer, Nikisch, Jöst, Dietrich, Eder (3), Kaufmann (1). th

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Damen 2 setzen Ausrufezeichen in Siedelsbrunn

Nach dem vermeintlich einfachen Saisonauftakt beim Aufsteiger aus Walldorf wartete direkt im zweiten Spiel ein Schwergewicht auf die Oberligareserve. So traten 13 Damen die ungeliebte Fahrt nach Wald-Michelbach an, um dort zu zeigen, dass man durchaus zu den Mitfavoriten der Saison zählt. Trainer Vladimir Vouitchik stellte seine Mannschaft vorab auf verschiedene taktische Szenarien ein, sodass diese zwar mit Respekt vorm Gegner aber durchaus selbstbewusst zur HSG fuhren.

Die ersten Angriffe waren auf beiden Seiten zunächst durch technische Fehler und Fehlwürfe gekennzeichnet, bis Siedelsbrunn schließlich in der dritten Spielminute das erste Tor erzielte. Diese 1:0 Führung sollte bis zum Abpfiff die einzige Führung der Überwälderinnen bleiben. In den Anschlussminuten agierte die HSG WBW II konsequenter als die Gastgeber und konnte dadurch zunächst eine kleine Führung herausspielen (3:6). Diese konnten die Gäste zunächst durch verwandelte Siebenmeter und Tore aus der zweiten Welle weiter ausbauen (4:9), ehe Siedelsbrunn durch drei Tore in Folge den Vorsprung wieder rapide schrumpfen lies (7:9). In der Schlussphase der ersten Halbzeit erwiesen sich die Damen der Dreifachspielgemeinschaft jedoch als nervenstark genug, um sie von der Aufholjagd der Gastgeberinnen nicht aus dem Konzept bringen zu lassen, und bauten den Vorsprung erneut aus. Bei einem Spielstand von 9:13 wurden schließlich die Seiten gewechselt.

Auch in der zweiten Halbzeit konnten die Damen II der HSG WBW an die Leistung der Schlussphase der ersten Halbzeit anschließen. Nicht zuletzt durch wiederholtes Überzahlspiel gelang es zunächst die Führung weiter auszubauen. Dank sehr gute Deckungsarbeit seitens der HSG fiel den Spielerinnen aus Sieselsbrunn zunehmend weniger ein, währenddessen kamen die Gäste gegen die sehr offene Siedelsbrunner Abwehr immer besser zurecht und nutzen die herausgespielten Chancen konsequent. Ein 4:0 Lauf ab der 43. Minute bildete schließlich die Vorentscheidung (13:21) – von einer Entscheidung wollte in Hinblick auf die letzte Saison zu diesem Zeitpunkt jedoch noch niemand sprechen. Erst nach der letzten Auszeit schienen die Gastgeber ihren Siegeswillen völlig verloren zu haben. Was folgte war ein erneuter 4:0 Lauf der Gäste und  mit 14:25 ein deutlicher Sieg seitens der HSG WBW.

Auf allen Positionen 100 Prozent bringen

 Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Nach dem relativ klaren 33:23-Erfolg im Derby gegen den SV Erbach wartet auf die Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach am kommenden Sonntag die nächste Herausforderung in der Bezirksoberliga. Mit der HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden II stellt sich ein Kanditat auf die Meisterschaft im Überwald vor.

Die Gäste sind mit einem klaren 32:16-Erfolg über Aufsteiger TSG Walldorf II in die Runde gestartet und haben ihren Anspruch auf einen Spitzenplatz schon in diesem Spiel untermauert. HSG-Trainerin Katja Feldmann war über die Spielpause am letzten Wochenende nicht gerade erfreut: „Wir wären lieber im Rhythmus gebleiten, so früh in der Runde schon mit einer Pause in das dritte Spiel zu gehen, finde ich nicht gut.“

In der letzten Saison waren beide Spiele gegen die Gäste hart umkämpft, ähnliches erwartet man aus Sicht der Überwälderinnen auch am Sonntag wieder. „Die Gäste wollen in dieser Runde um den Aufstieg mitspielen und haben sich mit Vladimir Vuychik einen prominenten Trainer geholt. Einige Spielerinnen von uns dürfte Valdimir noch aus seiner Zeit als Trainer der ersten Mannschaft bekannt sein. Ich rechne damit, dass er sein Team optimal vorbereitet und es taktisch klug eingestellt bei uns aufschlagen wird“, so HSG-Pressesprecher Siegfried Röth.

Doch auch die HSG-Trainerin ist für ihre taktischen Varinanten bekannt. Zudem hatte sie zwei Wochen Zeit, die Fehler aus dem Spiel gegen Erbach (schwache Abwehr) auszumerzen und die Mannschaft weiter nach vorne zu bringen. „Wir müssen am Sonntag schon von allen Positionen 100 Prozent bringen, wollen wir die beiden Punkte behalten und im Meisterschaftskampf bleiben. Nur mit einem Sieg dürfen wir uns weiterhin zum Favoritenkreis zählen. Insgesamt rechne ich damit, dass die Tagesform den Ausschlag geben wird“. so Röth. th

HSG tut sich lange schwer

Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Einen am Ende doch klaren 33:23-Sieg feierten die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach im Derby gegen den SV Erbach. Das klare Endergebnis täuscht etwas über den wahren Spielverlauf hinweg. Die Gäste, die von vielen Fans begleitet wurden, lieferten der HSG besonders in den ersten 20 Spielminuten einen harten Kampf.

Die Gastgeberinnen verschliefen zunächst den Start und lagen nach fünf Minuten mit 1:3 zurück. Erst allmählich kam etwas mehr Schwung in das Angriffsspiel der HSG, und Elli Kaufmann mit zwei Treffen von der Kreisläuferposition sowie Laura Dietrich (2) und Anne Kunkel schafften nach zehn Minuten beim 6:5 die erste Führung für die Feldmann-Truppe.

Doch Erbach gab sich noch lange nicht geschlagen. Ex-HSG-Trainer Jozef Skandik hatte seine Mannschaft gut auf die Überwälderinnen eingestellt und so blieben die Gäste bis zum 10:10 auf Tuchfühlung. Während die HSG im Angriff ganz gut spielte, war die Abwehr nicht immer sattelfest. Mit einem Schlussspurt und Treffern von Svenja Vogel, Anne Kunkel, und Alina Sauer ging die HSG mit einem beruhigendem 15:11 in die Pause.

Ein 6:0-Lauf am Ende

Gleich nach Wiederanpfiff baute die HSG durch Lena Mottl ihre Führung auf 16:11 aus. Diesen Fünf-Tore-Vorsprung verwalteten die Gastgeberinnen zunächst geschickt bis zur Mitte der zweiten Halbzeit. Als Johanna Eder nach 48 Minuten zum 26:18 traf, war die Partie entschieden. Erbach verkürzte zwar noch zum 23:27, doch dann nahm die HSG nochmals Fahrt auf. Während bei Erbach die Kräfte schwanden, konnte die Feldmann-Truppe eine Schippe zulegen. So stellten die Gastgeberinnen mit einem 6:0-Lauf das klare Endergebnis sicher.

„Die Angriffsleistung war okay, wenngleich wir am letzten Wochenende schneller umgeschaltete haben. Auch die Siebenmeterquote war dieses Mal in Ordnung. Nicht gefallen hat mit die Abwehr. Hier waren wir einfach zu langsam auf den Beinen“, sagte HSG-Trainerin Kata Feldmann.

Erbachs Trainer Jozef Skandik meinte: „Schade, dass wir vier Siebenmeter verballert haben, sonst hätten wir die HSG noch etwas länger ärgern können. Zum Schluss haben uns die einfachen Tore aus dem Rückraum gefehlt. Der Sieg der HSG geht schon in Ordnung, ist aber etwas zu hoch ausgefallen. HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach: Etzel. A. Mottl, A. Sauer (6/2), Kunkel (6), Büyükodabasi (1), Vogel (4), L. Mottl (3), Schmitt (1), Lampert, Dietrich (9), Eder (1), Kaufmann (2). th

 

Erbach wird alles abverlangen

Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Wie haben die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach die Auftaktniederlage in Crumstadt verkraftet? Diese Frage wird am Sonntag um 17.30 Uhr im Derby gegen den SV Erbach beantwortet. Im HSG-Lager hat man sich nur kurz mit der Niederlage in Crumstadt befasst und mehr den Fokus auf das nächste Heimspiel gegen Erbach gerichtet. Die HSG hat zwar gut gespielt, sich aber durch die Unkonzentriertheit kurz nach der Pause selbst um den Lohn ihrer Arbeit gebracht.

Auf diesen Umstand hat Trainerin Kata Feldmann in dieser Woche den Schwerpunkt ihrer Trainingsarbeit gelegt. Es gilt einfach, die herausgespielten Chancen noch besser auszuwerten und die Konzentration über 60 Minuten hochzuhalten. Dies wird am Sonntag auch unbedingt notwendig sein, denn mit dem SV Erbach erwartet die HSG einen Gegner, der den Überwälderinnen in der letzten Saison zweimal alles abverlangt hat. Trainer Jozef Skandik aufseiten der Gäste kennt die HSG aus dem Effeff und hat auch das erste Spiel der HSG beobachtet. Allerdings plagen den Gästecoach einige Personalsorgen, speziell der Ausfall von Anne Schneider wiegt schwer. Auch bei der HSG gibt es zwar einige Ausfälle, doch bedingt durch den großen Kader sollten diese einfacher zu kompensieren sein.

A-Jugend ist hoch motiviert

Bereits am Samstag um 18.30 Uhr bestreitet die weibliche A-Jugend der HSG ihr erstes Saisonspiel gegen die JSG Rüsselsheim. Die Brunnengräber-Truppe will unbedingt mit einem Sieg in die Runde starten und hat sich auf den Saisonstart gut vorbereitet. th

 

Gut gespielt, aber trotzdem verloren

 Der Auftakt ging für die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach mit der 25:32-Niederlage bei der ESG Crumstadt/Goddelau gründlich daneben. Doch täuscht das Ergebnis über die wahre Leistung. Nicht wenige der zahlreich mitgereisten HSG-Fans waren der Meinung, gerade in den ersten 30 Minuten das beste Bezirksoberligaspiel seit Jahren gesehen zu haben.

Beim Gegner standen von der letztjährigen Mannschaft des fast Absteigers gerade noch drei Spielerinnen im Kader. Die restlichen Spielerinnen kamen allesamt vom aufgelösten Tus Griesheim, einer Mannschaft, die im letzten Jahr die Landesliga auf Platz drei abschloss. Trotz dieser personellen Aufrüstung konnte die HSG über weite Strecken des Spiels mithalten und war in Durchgang eins sogar die spielbestimmende Mannschaft.

In einem Spiel auf hohem Niveau und viel Tempo ließ sich die HSG nie abhängen und ging nach einem 4:6-Rückstand (11.) beim 7:6 erstmals in Führung. Das Spiel war nun ausgeglichen, wobei die Feldmann-Truppe bis zum 16:14 durch die starke Alina Sauer stets die Nase vorne hatte. Doch ließ die HSG in den letzten Minuten der ersten Halbzeit eine klare Chance liegen und spielte einfach nicht clever genug. So gelang es den Gastgeberinnen, die Partie bis zum 17:16-Halbzeitpfiff zu drehen.

Die Entscheidung fiel schon in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit. Während die HSG auch die besten Chancen versiebte, glückte bei Crumstadt einfach alles und die Gastgeberinnen zogen mit einem Pausenübergreifenden 10:0-Lauf auf 24:16 davon. Die HSG fing sich zwar wieder, doch der Zug war so gut wie abgefahren. Beim 25:29 (50.) waren die Gäste zwar nochmals auf Tuchfühlung, doch ein weiterer verworfener Siebenmeter und zwei schnelle Tore von Crumstadt machten alle HSG-Hoffnungen zunichte. Am Ende siegten die Gastgeberinnen zwar klar, doch außer der schwachen Chancenauswertung gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit und der miserablen Siebenmeterbilanz (von fünf Strafwürfen wurde nur einer verwandelt), gab es am HSG-Spiel nicht viel zu bemängeln.

Bemerkenswert, wie die Mannschaft bis zur letzten Sekunde kämpfte und sich gegen die Höhe der Niederlage stemmte. Neben der überragenden Alina Sauer gab Neuzugang Rabea Etzel im Tor einen guten Einstand. HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach: Etzel, Mottl – Kunkel (2), Nikisch (1.), A. Sauer (8), Vogel (1), L. Mottl (1), Schmitt (2), Lammper, Lampert, Jöst, Dietrich (7/1), Eder (3), Kaufmann. th